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"The Da Vinci Code - Sakrileg": Sakrileg eines Spieldesigners

Es gab nicht viele Kritiker, die "The Da Vinci Code" wohlwollend besprochen haben, dennoch war die Verfilmung von Dan Browns Roman ein großer Erfolg. Dem Spiel ergeht's vermutlich ähnlich ...

In seinem gleichnamigen Action-Adventure hält sich das Team von The Collective eng an die Vorlage. Da es aber wohl wenig spannend wäre, einfach die Handlung von Buch und Film nachzuspielen, enthält das Spiel zusätzlich jede Menge angenehme und weniger angenehme Überraschungen …

Die Ausgangssituation ist eine verzwickte: Robert Langdon, seines Zeichens Symbolforscher, begibt sich nach Paris, um im altehrwürdigen Louvre den Direktor des Museums, Jacques Sauniére, zu treffen. Die Zusammenkunft verläuft jedoch anders als erwartet - Sauniére wurde brutal ermordet und liegt übel zugerichtet in einem Bildersaal des Museums. Langdon gerät unversehens unter Mordverdacht und sieht sich von der französischen Polizei verfolgt. Nun gilt es, die wahren Mörder aufzuspüren, dabei allerlei geheimnisvolle Hinweise zu entschlüsseln, die wohl "größte Verschwörung in der Menscheiheitsgeschichte" aufzudecken und den Heiligen Gral zu finden. Zur Seite steht ihm Sauniéres Enkelin Sophie Neveu, eine Expertin für Geheimcodes, die ebenfalls gesteuert werden darf.

Wer Spaß daran hat, klassische Schiebe- und Buchstabenrätsel zu lösen, Zahlencodes zu knacken oder Symbole richtig zu deuten, damit sie ihr Geheimnis preisgeben, der wird in "The Da Vinci Code" ein reiches Betätigungsfeld finden. Meist fügen sich die Rätsel nahtlos in das Geschehen ein, entstehen direkt aus den Gegebenheiten der Schauplätze, die den Spieler aus dem Louvre auch in die bekannte Kirche Saint Sulpice und in die Londoner Westminster Abbey führen.

Es hätte dem Spiel allerdings gut getan, wenn sich die Entwickler auf ein klassisches Rätsel-Adventure beschränkt hätten. Stattdessen spendierten sie "The Da Vinci Code" auch noch eine Action-Komponente - wohl um bei "Sakrileg"-Fans eine größere Breitenwirkung zu erzielen und Spieler mit unterschiedlichen Vorlieben anzusprechen. Leider enttäuschen diese Elemente auf der ganzen Linie: Man schleicht an strohdummen Wachen vorbei oder vermöbelt Widersacher mit Hilfe eines Kampfsystems, das lediglich das Drücken der richtigen Maustaste im richtigen Moment erfordert. Schnell macht sich angesichts der immer gleichen Vorgehensweise gähnende Langeweile breit.

Auch technisch ist "The Da Vinci Code" seiner Zeit ziemlich hinterher. Die verwendete Grafik-Engine hat schon genauso viel Staub angesetzt wie das eine oder andere Bild im Magazin des Louvre. Verwaschene, detailarme Texturen stören ebenso wie die breiten schwarzen Streifen am oberen und unteren Bildschirmrand, die wohl Kino-Feeling suggerieren sollen. Funktioniert aber nicht, was auch an den Charakteren liegen dürfte, die wie Knetgummi-Männchen aussehen und sich auch so bewegen. Dieser Umstand nimmt dem Spiel ernüchternd viel von der düsteren Atmosphäre, die zumindest der Soundtrack heraufzubeschwören in der Lage ist. Auch die Synchronisierung der Personen lässt stellenweise zu wünschen übrig: Robert Langdon wurde zwar von Tom Hanks' deutschem Synchronsprecher Arne Elsholz vertont. Dieser scheint bei der Arbeit jedoch nicht gerade besonders motiviert gewesen zu sein und liefert eine reichlich gelangweilte Vorstellung ab ...

The Da Vinci Code - Sakrileg

Hersteller/Vertrieb

The Collective/2K

Genre

Action-Adventure

Plattform

PC, PS2, XBox

Preis

ca. 50 Euro

Altersfreigabe

ab 12 Jahren

"Sakrileg"-Fans werden sich "The Da Vinci Code" sicher trotz aller Schwächen zu Gemüte führen. Wer gerne rätselt, sollte durchaus auch mal Probe spielen, um herauszufinden, ob er die schwachen Action-Sequenzen tolerieren kann. Ansonsten bleibt "The Da Vinci Code" ein Spiel, aus dem man mit ausgereifterer Technik erheblich mehr hätte machen können. Schade um die schöne Lizenz.

Herbert Aichinger/Teleschau / TELESCHAU
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