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"Titan Quest": Es muss nicht immer Blizzard sein...

Oft kopiert, endlich erreicht: "Titan Quest" ist ein würdiger "Diablo 2"-Nachfolger - auch wenn er nicht von Blizzard stammt.

Das von Iron Lore geschmiedete Abenteuer entführt in die Antike, wo ein paar mürrische Titanen den Aufstand gegen die Götter proben und Heerscharen von Satyren, Medusen, Minotauren und Mumien auf die arme Menschheit loslassen. Natürlich ist da einer, der sich vom Schaulaufen mythologischer Monstrositäten nicht beeindrucken lässt und anfangs nur mit einem Brotmesser bewaffnet in die Schlacht gegen das Böse zieht...

Waffen ohne Ende

Keine Bange, Letzteres wird schnell ausgemustert. Denn "Titan Quest" überschüttet den Spieler regelrecht mit neuen Schwerten, Stäben, Speeren, Schilden, Rüstungen, Schmuckstücken und anderem magischen Nippes - und dreht damit gnadenlos an der Motivations- und Belohnungsschraube. Die Folgen sind Genre-Anhängern hinreichend bekannt: durchzockte Nächte, Schlafmangel, verpasste Treffen. Schließlich könnte in irgendeiner Truhe im ollen Griechenland, Ägypten oder China ein noch schärferes Schwert, ein noch mächtigerer Helm oder ein rares Relikt-Teil darauf warten, entdeckt zu werden.

Virtuelle Gier und digitaler Narziss führen auf direktem Wege in die Suchtspirale - zumal mit jedem erschlagenen Zentaur auch das eigene Erfahrungspunkte-Konto anschwillt. Irgendwann steht ein Levelaufstieg und damit das Pimpen der eigenen Attribute an.

Titan Quest

Hersteller/Vertrieb

Iron Lore/THQ

Genre

Rollenspiel

Plattform

PC

Preis

ca. 50 Euro

Altersfreigabe

ab 12 Jahren

Charakter mit zwei Fachgebieten

Im Gegensatz zu "Diablo 2" und den zahllosen Epigonen gibt es in "Titan Quest" allerdings keine festen Charakterklassen, sondern so genannte Meisterschaften. Mit Level zwei steht die erste Entscheidung an, später darf ein zweites Fachgebiet zusätzlich gewählt werden. So lernen PC-Helden den Umgang mit Erd-, Sturm-, Natur- oder Toten-Magie sowie die Kriegsführung, Verteidigung, Gaunerei und Jagd. Jede Meisterschaft bringt freilich ihre Vor- und Nachteile: Erdmagier etwa können einen brodelnden Bodyguard beschwören und mit mächtigen Feuerzaubern um sich werfen, aber nur wenig einstecken. Krieger sind indes Nieten im Fernkampf. Grandios: Genügend Gold vorausgesetzt, lassen sich einmal investierte Talentpunkte bei einem NPC-Seher wieder zurückkaufen und umverteilen. Dann klappt's vielleicht auch mit dem hartnäckigen Zwischengegner...

Die Sache mit dem Inventar...

Leider ist "Titan Quest" nicht immer so komfortabel. Das Inventar ist für die Flut an abgeworfenen Gegenständen viel zu klein. Eine automatische Sortierungsfunktion wurde erst vor kurzem per Patch nachgeliefert, eine Verwahrungstruhe für besonders seltene Gegenstände fehlt nach wie vor. Der Weg zum Händler via kostenlosem Stadtportal ist deshalb der häufigste, den der Spieler einschlägt. Davon abgesehen führt "Titan Quest" im Lauf seiner leider recht lieblos erzählten Geschichte (es gibt nur ein schönes Intro) zu allerlei antiken Attraktionen. PC-Gamer besuchen die Pyramiden von Gizeh, die Hängenden Gärten der Semiramis, das Labyrinth von Knossos, die chinesische Mauer, eine Hand voll prächtiger Metropolen, das Orakel von Delphi und am Ende gar den Olymp! Bis jedoch soweit ist, vergehen locker 30 Stunden.

Genügend Zeit also, um sich an der famosen 3-D-Grafik sattzusehen. Die glänzt mit aufwändigen Monstermodellen, wunderschönen Landschaften, tollen Lichteffekten und unzähligen liebevollen Details. Sogar eine Physik-Engine kommt in "Titan Quest" zum Einsatz. Soll heißen: Wer in einen Pulk von Skeletten eine Vulkankugel donnert, hat als nächstes mit akutem Knochenhagel zu rechnen. Auswirkungen hat das freilich keine, sieht aber verdammt gut aus - wie im Übrigen das gesamte Spiel. Das wird durch einen tollen Koop-Modus abgerundet, an dem sich bis zu sechs Weltretter gemeinsam versuchen dürfen.

Gerd Hilber/Teleschau / TELESCHAU
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.