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"Utility Box": Ordnung muss sein!

Ohne Aufräumen geht es nicht. Damit das Computersystem nicht jeden Tag mehr an Leistungskraft verliert, muss eine digitale Putzfee her, die regelmäßig für Ordnung sorgt. Die deutsche "Utility Box" schickt gleich vier Kräfte auf einmal los.

Viele Programme legen bei ihrer Installation ungefragt temporäre Dateien an, die dann später doch nicht mehr gelöscht werden. Diese unwillkommenen Daten verstopfen die Festplatte und führen über kurz oder lang zum Speicherinfarkt. So mancher Anwender ist dann doch überrascht darüber, wie viele Megabytes sich mit einer konzertierten Löschaktion wieder freiräumen lassen. Der "Hard Drive Washer", eines von vier Modulen aus der "Utility Box", kümmert sich darum, diesen Dateileichen nachzuspüren. Per Buttondruck startet die Suche auf dem ganzen System. Die Treffer lassen sich anschließend in einer Übersicht begutachten und nach Rücksprache löschen. Die Backup-Funktion hilft dabei, im Übereifer gelöschte und vielleicht doch noch benötigte Dateien jederzeit wieder herzustellen. In den Optionen ist es auch möglich, eine Ausnahmeliste zu bearbeiten und die Dateitypen (etwa TMP, OLD oder BAK) festzulegen, nach denen das Tool suchen soll.

Ordnung für die Registry

Weiter geht es mit dem "Registry Washer". Dieses Modul nimmt sich der Zentraldatenbank von Windows an. Viele Programme und Hardware-Treiber schreiben munter immer neue Zeilen in die Registry hinein. Leider sind sie nicht ganz so eifrig darin, die Spuren ihres Tuns später auch wieder zu beseitigen. Diese Aufgabe übernimmt der "Registry Washer". Das Tool scannt die Datenbank und findet gezielt alle überflüssigen und ins Leere weisenden Schlüssel. Sie werden automatisch gelöscht. Auch hier fertigt das Reinigungsprogramm eine Sicherheitskopie an, um im Zweifelsfall den alten Status Quo wieder herstellen zu können. Die Entwickler raten übrigens, die Reinigung der Registry alle vier Wochen durchzuführen.

Utility Box 1.01

System

Windows ab 98

Autor

1-abc.net, Stefan Siegert

Sprache

Deutsch

Preis

29,99 Euro

Größe

0,3 MB

Spuren beseitigen

Besonders ergiebig ist stets der "Surf Trail Washer", der Hunderte von Megabytes zum Löschen freigeben kann. Beim Surfen im Internet legt der Web-Browser Kopien der besuchten Homepages auf der Festplatte an, sodass er die Dateien bei einem erneuten Besuch nicht noch einmal laden muss. Der "Surf Trail Washer" spürt diesen Browser-Cache auf, um ihn gezielt zu löschen. Wer möchte, kann auch gleich noch den Verlauf, die Cookies und die eingegebenen Internet-Adressen löschen (auch bei Firefox). Das befreit nicht nur blockierten Speicherplatz, sondern stellt auch sicher, dass niemand mehr nachvollziehen kann, wohin denn die Reise im Internet ging. Eine Automatik sorgt sogar dafür, dass die verräterischen Dateien sofort im Augenblick ihres Entstehens gelöscht werden.

Nicht alles soll immer starten

Das letzte Modul aus der Tool-Kiste nennt sich "Startup Organizer". Es verpetzt alle Programme, die ungefragt zusammen mit Windows starten. Hier lassen sie sich einsehen, bearbeiten, löschen oder sogar um neue Startkommandos ergänzen. Möglich ist es hier erstmals auch, die Startautomatik zu manipulieren, sodass einzelne Programme nicht jedes Mal zusammen mit Windows starten, sondern vielleicht nur einmal in der Woche oder im Monat.

Download beim Hersteller: de.1-abc.net

Carsten Scheibe
Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(