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Apple hat Lieferprobleme: iPad-Start in Deutschland verzögert sich

Technik-Fans müssen sich noch etwas gedulden. Aufgrund der großen Nachfrage kommt Apple nicht mit der Produktion des iPads hinterher und verschiebt den Deutschland-Start des Tablet-PCs. Währenddessen bereitet sich ein deutscher Konkurrent auf den Marktstart vor.

Die Zahlen sind beeindruckend: Innerhalb der ersten Woche hat Apple mehr als 500.000 iPads ausgeliefert. Damit ist der Tablet-PC sogar erfolgreicher als das iPhone. In einer Presseinformation gibt der Konzern nun bekannt, dass die Nachfrage deutlich stärker als erwartet war.

Aufgrund der großen Nachfrage hat sich Apple entschlossen, die internationale Markteinführung um einen Monat auf Ende Mai zu verschieben. Am 10. Mai wird Apple zudem die deutschen Verkaufspreise nennen. Die 16-Gigabyte-Version kostet derzeit in den USA 499 Dollar, was umgerechnet rund 380 Euro entspricht. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass Apple den US-Preis lediglich umrechnet. Wie auch schon in den USA haben Kunden auch in Deutschland ab Mai die Möglichkeit, den Tablet-PC vorzubestellen.

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Vom iPad wird es zwei Versionen geben. Ende Mai erscheint das Wlan-Gerät, später wird es noch eine Variante mit Sim-Karte geben, wodurch man per Handynetz im Internet surfen kann. Das iPad ist ein Tablet-PC, der mit einem berührungsempfindlichen Display ausgestattet ist. Es werden drei Speichergrößen zur Verfügung stehen: 16, 32 und 64 Gigabyte. Als Betriebssystem fungiert eine optimierte Version von OSX, das schon auf dem iPhone und dem iPod Touch eingesetzt wird. Kleine Programme, so genannten Apps, lassen sich per iTunes Store direkt auf das iPad laden, wodurch der Funktionsumfang deutlich erweitert wird.

Deutscher Konkurrent steht in den Startlöchern

Auch der iPad-Konkurrent WePad kommt ab Sommer in den Handel. Das WePad wird es ebenfalls in einer Wlan-Version und einer Variante mit Sim-Karte geben. Das Produkt des Berliner Unternehmen Neofonie wurde am Montag in Berlin vorgestellt, allerdings war die Präsentation des Gerätes missglückt. Auf dem WePad wurde kein funktionierendes System gezeigt, sondern lediglich ein Film mit den Funktionen. Firmenchef Helmut Hoffer von Ankershoffen hat nun für den 26. April eine Live-Präsentation angekündigt und zu dieser ausdrücklich auch Kritiker eingeladen. Damit will der Neofonie-Chef auch Gerüchten entgegenwirken, bei dem WePad handele es sich lediglich um ein "Phantom".

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