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Copyright-Prozess: Russischer Programmierer für unschuldig erklärt

Der erste Strafprozess wegen Verstoßes gegen das neue amerikanische Gesetz zum digitalen Copyright ist mit einem Freispruch in allen Punkten für die angeklagte russische Softwarefirma zu Ende gegangen.

Der erste Strafprozess wegen Verstoßes gegen das neue amerikanische Gesetz zum digitalen Copyright ist mit einem Freispruch in allen Punkten für die angeklagte russische Softwarefirma zu Ende gegangen. Die Staatsanwaltschaft hatte ElcomSoft vorgeworfen, ein Programm vermarktet zu haben, das nur entwickelt worden sei, um den Kopierschutz in der eBook-Software von Adobe außer Kraft zu setzen.

DMCA auch in USA selbst umstritten

In den USA ist nach dem Digital Millennium Copyright Act (DMCA) von 1998 jedes Programm illegal, das Sicherheitsmechanismen digitaler Medien umgeht. Das Gesetz ist auch in den USA nicht unumstritten, vielen in der IT-Branche ist es zu restriktiv. In Russland war das Programm, um das das es jetzt ging, nie illegal. Die beklagte Firma hat den Vertrieb aber inzwischen eingestellt.

Adobe hat Klage zurückgezogen

Der Fall hat internationales Aufsehen erregt, weil der ElcomSoft-Programmierer Dmitri Skljarow im vergangenen Jahr unmittelbar vor seiner Abreise aus Las Vegas verhaftet worden war. Er war dort Redner auf einer Veranstaltung für Computersicherheit. Adobe hatte sich damals bei der Bundespolizei FBI über das ElcomSoft-Programm beschwert. Inzwischen hat Adobe aber seine Klage zurückgezogen. Skljarow ist Assistenzprofessor an der Technischen Universität in Moskau. Er verbrachte nach seiner Festnahme mehrere Wochen im Gefängnis.

"Einbrecherwerkzeug" verkauft

Während des Prozesses in Kalifornien wurden Skljarow und ElcomSoft-Chef Alex Katalow als Zeugen gehört werden. Staatsanwalt Scott Frewing hatte ihnen vorgeworfen, ein „Einbrecherwerkzeug" verkauft zu haben, um Geld zu verdienen. Die Verteidigung hielt dem entgegen, das Programm sei dazu konzipiert worden, um Sicherheitskopien für den persönlichen Gebrauch von eBooks anfertigen zu können. Das sei etwas, worauf jeder Käufer ein Recht habe, was die eigentliche Software aber nicht erlaube. Und dies sehe auch das Urheberrecht als „angemessene Verwendung" (fair use) vor.

Was ist "angemessene Verwendung"?

Der Sprecher der Geschworenen, Dennis Strader, sagte, dieses Argument habe die Juroren beeindruckt. Sie hätten Richter Ronald Whyte deshalb auch zu Beginn ihrer Beratungen um eine ausführliche Erläuterung des Begriffs „angemessene Verwendung" gebeten. „Beim e-Book-Format hat man gar keine Rechte", sagte Strader. „Und mit diesem Konzept hatte die Jury Probleme." Das Gericht sprach die Angeklagten in allen Punkten frei.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.