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Fotodrucker: Guck mal, was da kommt

Knipsen - und sofort das Bild in der Hand haben: Tragbare Drucker ermöglichen, was bisher nur Polaroids schafften.

Der größte Vorteil von digitalen Kameras ist der "Polaroid-Effekt": Man kann die Bilder sofort nach der Aufnahme auf dem Display betrachten. Das Problem: Ist das Foto gut, wollen die Porträtierten einen Abzug - und der Fotograf kann diesen Wunsch nicht sofort erfüllen. Zum Glück für beide Seiten gibt es portable Fotodrucker.

Die Mobilsten unter den Mobilen, wie etwa das 249 Euro teure Modell Canon Selphy CP-330, erledigen ihre Aufgabe auch mit Akkustrom oder im Auto über einen Zigarettenanzünder-Adapter. Andere, ähnlich kompakte Geräte brauchen zum Betrieb eine Steckdose.

Damit man keinen PC mitschleppen muss, lassen sich fast alle Fotodrucker per USB-Kabel direkt an die Kamera anschließen. Dazu muss diese den Standard "Pictbridge" unterstützen. Oder der Drucker schluckt die üblichen Speicherkarten vom Typ Compact-Flash, SD-Card oder Memory Stick.

Zwei Druckverfahren

Die kompakten Printer produzieren meist im Fotoformat 10 x 15 Zentimeter. Zwei Druckverfahren sind üblich: Tintenstrahl- und Thermosublimationsdruck. Ersteres erreicht höhere Auflösungen - das Bild fällt detailreicher aus. Das gilt allerdings nur, wenn das Foto mit einer hochauflösenden Kamera (ab drei Megapixel) aufgenommen wurde.

Thermosublimationsdrucker verwenden ein Farbband mit Wachsschichten in den Druckgrundfarben Cyan, Magenta und Gelb. Je nach Hitze des Druckkopfs werden die Farben in abgestufter Intensität auf das Papier gebracht. Das Thermo-Verfahren erreicht eine erheblich geringere Auflösung. Dafür sollen Thermo-Fotos auch nach Jahrzehnten noch knackig aussehen, während manche Tintenausdrucke längst ausgebleicht sind.

Ähnliche Kosten

Besonders beschichtetes Fotopapier benötigen beide Verfahren, die Tintenstrahler verlangen zudem nach speziellen Patronen mit Fotofarben. Thermosublimationspapier und Farbband gibt es meist im Paket, deshalb erscheinen ihre Preise auf den ersten Blick höher als die für das separat angebotene Tintenstrahlerpapier - bei dem die Tintenpatronen noch hinzugerechnet werden müssen.

Der Preis pro Foto ist für Tinte und Thermo deshalb ähnlich: Epson gibt die typischen Kosten für einen Tintenfotoausdruck im Format 10 x 15 Zentimeter mit etwa 39 Cent an, Canon liegt mit 40 Cent für seine Thermosublimationsdrucke auf gleichem Niveau.

Hannes Rügheimer / print
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.