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Games Convention: Spielebranche lockt Senioren

Zocker, die sich von den Konsolen nicht mehr losreißen können, bekommen Gesellschaft. Pinke Konsolen für Mädchen und Gehirnjogging für ältere Semester: Die Computerspielbranche hat neue Zielgruppen entdeckt.

Der Kontrast zum schrillen Umfeld auf Europas größter Computerspielemesse "Games Convention" (GC) in Leipzig könnte kaum größer sein: Am Stand des Online-Spiele-Anbieter Game Duell sitzen die Models in Badelatschen und Jogginganzügen auf Campingstühlen - und sie sind allesamt älter als 50 Jahre. "Wir wollen ganz bewusst einen Kontrapunkt auf der Messe setzen", sagt Game Duell-Chef Kai Bolik. "Und wir wollen zeigen, dass interaktive Unterhaltung nicht nur etwas für Jugendliche ist."

Bolik hat seine Marktlücke erkannt. Auf der Internet-Plattform des Unternehmens spielen 2,5 Millionen registrierte Nutzer alt bekannte Spiele wie Backgammon, Skat oder auch das Moorhuhn. Online verabreden sie sich zu Duellen. 30 Prozent der Nutzer sind 50 Jahre und älter. Der älteste Spieler ist gar über 90.

Gehirnjogging für Ältere

Die Großeltern-Generation wurde neben Frauen aller Altersgruppen lange von der Spielebranche vernachlässigt. Die Industrie hat sie auf der "Games Convention" als neue Zielgruppen entdeckt. Nintendo beispielsweise bietet ein Gehirnjogging für Ältere an, auf das ARD-Moderator Jörg Pilawa angeblich schwört und für das er wirbt.

Generell wird die Spielegemeinde älter. Diejenigen, die vor 20 Jahren zur ersten Generation zählten, sind längst erwachsen geworden - und mit ihnen die Branche. Und so wächst die Zahl der Über-30- Jährigen unter den Spielern kontinuierlich an.

Pinke Konsolen für Mädchen

Lange haben sich die Spieleerfinder auch mit dem weiblichen Geschlecht schwer getan. Immer noch sind Frauen und Mädchen auf der "GC" in der Minderheit. Mit Macht wird nun an einem Wandel gearbeitet. So ist in diesem Jahren das Musikereignis "The Dome" mit zahlreichen weiblichen Teenie-Stars in die "GC" integriert.

Bislang ist gerade einmal ein Viertel der Computerspieler weiblich, bedauert der Geschäftsführer des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltung (BIU), Olaf Wolters. Und deshalb unterstreicht er den Wunsch vieler Messeteilnehmer: "Wir müssen uns mehr auf Frauen einstellen." Ob allerdings das etwas simple Konzept einiger Konsolenhersteller aufgeht, Frauen und Mädchen mit rosa- oder pinkfarbenen Geräten für das Hobby zu gewinnen, sei dahin gestellt.

Mobile Spiele sind besonders beliebt

Reine Ballerspiele kommen bei den meisten weiblichen Besuchern nicht an. "Ich will bei Spielen gefordert werden", sagt die 21-jährige Susi Tobegen aus Magdeburg, die selbst eine Playstation und auch ein mobiles Spielgerät hat. "Einfach nur rumzuschießen, das ist mir zu langweilig." Ein Hit auf der Playstation ist seit einigen Jahren das Karaoke-Spiel SingStar. Auch das interaktive Quiz Buzz kommt bei der weiblichen Klientel gut an. Die virtuelle Seifenoper Sims gilt weltweit als das bestverkaufte Spiel überhaupt - auch dank der Konsumentinnen.

Nintendo hat mit seinen "Nintendogs" nach eigenen Angaben das "weiblichste aller Spiele" im Programm. Ähnlich wie bei den einst so beliebten Tamagotchis können die Spieler hier virtuell einen Hund groß ziehen. Frauen schätzen vor allem das kurze Spiel zwischendurch. Deshalb sind mobile Spiele bei ihnen besonders beliebt. Nicht schlecht ist auch der Anteil weiblicher Kunden bei Handy-Spielen: Branchenzahlen zufolge liegt er bei 36 Prozent.

Erik Nebel/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(