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Intel auf der CES: Ultrabooks werden noch dünner

Intels Pressekonferenz auf der CES 2012 wurde von vielen überraschend positiv aufgenommen. Intels Vize Mooly Eden gab in Las Vegas einen Ausblick auf die Zukunft von Ultrabooks.

Intels Pressekonferenz auf der CES 2012 wurde von vielen überraschend positiv aufgenommen. Intels Vize Mooly Eden gab in Las Vegas einen Ausblick auf die Zukunft von Ultrabooks.

Dass Ultrabooks das große Thema auf der diesjährigen Messe sind, ist nicht neu. Eden wurde nicht müde zu betonen, welchen Einfluss Intels Ultrabook-Projekt auf die vorgestellten Produkte der diesjährigen CES hatte. Er versprach außerdem, dass die Preise für Ultrabooks in naher Zukunft fallen werden und auch die Maße der bisherigen Produkte seien "nur der Anfang" der Entwicklung.

Eden sagte: "Die große Herausforderung war, ein Notebook mit einer Tiefe von 40 oder 32 Millimeter auf eine Tiefe von 18 Millimeter zu bringen - und sie können mich beim Wort nehmen - 18 Millimeter sind erst der Anfang. Dazu müssen viele Komponenten, wie Gehäuse, verändert und in hohen Mengen produziert werden, um die Kosten nach unten zu drücken. Der Richtpreis für Ultrabooks liegt bei 999 Dollar. Wir möchten den Preis insgesamt niedriger haben."

Dass Ultrabooks erschwinglicher werden, ist eine positive Aussicht. Eden ging aber noch einen Schritt weiter. Laut Intel haben Ultrabooks das Potenzial, so dünn wie Smartphones zu werden. Momentan ist auf der CES mit 6,68 Millimeter Dicke das Smartphone Huawei Ascend P1 S ausgestellt. Moderne Materialien und die Verbreitung von OLED-Displays konnten zur Verschlankung der Geräte beitragen.

Der Vize über die Aussichten der Ultrabooks: "Wir müssen daran arbeiten, Ultrabooks sieben Millimeter dünn zu machen. Wir müssen das Motherboard und den Prozessor verlöten, um Steckplatzgröße einsparen zu können. Wir haben einen Prozessor entwickelt, der statt 30 Watt nur 17 Watt verbraucht und sich so weniger erhitzt." Dass Intel gut im Prozessor-Geschäft ist und weiter an Innovationen arbeitet, zeigen auch die Verkaufszahlen der Sandy-Bridge-Prozessoren. Diese wurden vor fast genau einem Jahr eingeführt und seitdem über 150 Millionen Mal verkauft.

Eine weitere Entwicklung, die das Ultrabook laut Eden machen wird, ist die Verbindung mit Touch-Technologie. Eden dazu: "Viele haben sich Richtung Touchscreen bewegt, aber aus irgendeinem Grund ist die Technologie an Notebooks vorübergezogen. Das wird mit Ultrabooks ein Ende nehmen. Die Anwender möchten ihr physikalisches Keyboard nicht aufgeben, sie möchten beide Welten genießen."

Intel zeigte auf der CES außerdem den Prototypen des Nikiski-Notebooks. Dieses besitzt ein größeres, transparentes Trackpad, das mit einer eigenen Benutzeroberfläche ausgestattet ist, die eine Vorschau aufs E-Mail-Programm oder beispielsweise einen Twitter-Zugang bietet.

Laut Intel befinden sich im Moment 75 Ultrabook-Modelle in den verschiedensten Stadien der Entwicklung.

TechRadar / Tech Radar
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