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Microsoft: Auch Office 12 verspätet sich

Wie das neue Microsoft-Betriebssystem Vista wird auch die kommenden Office-Version erst 2007 erscheinen. Bis dahin baut der Softwareriese verschiedene Sparten des Unternehmens um.

Auch Microsofts neue Bürosoftware "Office 12" kommt später als geplant für Endverbraucher auf den Markt. Der Softwarekonzern habe sich nach Rücksprache mit den Händlern entschieden, das neue Software-Paket gemeinsam mit dem neuen Betriebssystem Windows Vista auszuliefern, teilte Microsoft mit. Das gelte auch für die Variante, die Computerhersteller auf neuen PCs vorinstallieren. Vergangenen Mittwoch hatte das Unternehmen bereits überraschend angekündigt, die breite Markteinführung des lange erwarteten Nachfolger von Windows XP von November diesen Jahres auf Januar 2007 zu verschieben. Den PC-Herstellern verhagelt diese Entscheidung das Weihnachtsgeschäft. Entsprechend kritisch war die Entscheidung in der Branche aufgenommen worden.

Microsoft liege dennoch im Zeitplan, betonte das Unternehmen. Technische Verzögerungen gebe es nicht. Für Kunden mit einem entsprechenden Volumen-Lizenzvertrag sei das Office-System wie geplant ab Oktober verfügbar. Über den Einzelhandel oder vorinstalliert auf neuen PCs oder Notebooks werde es das Office- System jedoch erst zeitgleich mit Windows Vista im Januar 2007 geben.

Umstrukturierung verschiedener Sparten

Zur Umstrukturierung der Windows- und Internet-Sparte gab Microsoft weitere Details bekannt. So soll Mike Nash seinen Stuhl als Leiter der Abteilung für Sicherheitstechnologie für Ben Fathi räumen. Welche Rolle Nash in Zukunft spielen soll, wurde bislang nicht bekannt gegeben. Künftig soll der Geschäftsbereich aus acht Einzelbereichen bestehen. Neu hinzu kommen die "Windows Live Platform Group", die "Online Business Group" und die "Market Expansion Group". Bereits am Donnerstag war bekannt geworden, dass der ehemalige Assistent von Bill Gates, Steven Sinofsky, die Leitung der gesamten Geschäftsbereiches übernimmt.

DPA / DPA