news Zehn Fragen zu Windows XP


Wieder mal gibt es eine neue Version von Windows - und jeder PC-Benutzer überlegt, was sie ihm bringen könnte

Was ist eigentlich ein Betriebssystem?

Betriebssysteme sind die grundlegende Software für jeden Computer. Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass Dateien geöffnet oder Daten gespeichert werden können, aber auch für die Anzeige von Fenstern oder Menüs. Bevor etwa eine Textverarbeitung oder eine Musiksoftware gestartet werden kann, muss erst das Betriebssystem laufen. Die Anwendungsprogramme nutzen dann dessen Funktionen. Das erste Microsoft-Betriebssystem war DOS, später kam Windows.

Was bedeutet XP?

XP steht für »experience«, also »Erlebnis«.

Lohnt der Umstieg auf Windows XP?

Windows XP ist deutlich stabiler und leistungsfähiger als seine für Privatanwender gedachten Vorgänger 95, 98 oder ME (Millennium Edition) - wen also häufige Systemabstürze plagen, der sollte umsteigen. Auch die Bedienung ist komfortabler. Die Profiversion Windows 2000 dagegen ist schon sehr stabil, der Wechsel nicht zwingend.

Warum gibt es zwei »Editionen«?

Die Home Edition ist für den Privatanwender vollkommen ausreichend. Die Professional Edition bietet Zusatzfunktionen, die in großen Firmennetzen gebraucht werden.

Was kostet Windows XP?

Home Edition: Upgrade von Windows 95/98/ME 249 Mark, Neukauf 489 Mark. Professional Edition: Upgrade von Windows 2000 489 Mark, Neukauf 800 Mark. Bei neuen PC ist Windows XP meist enthalten.

Sieht XP anders aus als die Vorgänger?

Ja, Microsoft hat die Benutzeroberfläche völlig umgekrempelt. XP zeigt nur noch das, was wirklich wichtig ist - selten benutzte Funktionen verschwinden automatisch im Hintergrund. Assistenten helfen beim Lösen von Aufgaben. Man kann aber zum vertrauten Look der Vorgänger zurückschalten.

Was hat sich technologisch verändert?

Windows XP setzt auf die Technologie des Profisystems Windows 2000, nicht auf die mit alten DOS-Resten belasteten Versionen 95, 98 und ME. XP ist dadurch das bislang stabilste Windows.

Was ist die »Produktaktivierung«?

Sie soll Raubkopierern das Leben schwer machen: Windows XP muss bei Microsoft angemeldet (aktiviert) werden - telefonisch oder übers Internet. Dabei wird eine auf die Hardware des PC zugeschnittene Seriennummer erzeugt. Ohne die Freischaltung versagt XP nach 30 Tagen den Dienst. Auf einem zweiten PC lässt sich eine aktivierte Version ohne weiteres nicht noch einmal installieren - mehr noch: Umbauten am eigenen PC können dazu führen, dass Windows sich abschaltet.

Funktionieren die alten Programme noch?

Alle Programme, die für Windows 98, Windows ME oder Windows 2000 geschrieben wurden, laufen auf jeden Fall problemlos. Für ältere Anwendungen gibt es den Kompatibilitätsmodus. Mit ihm laufen nahezu alle Anwendungen. Auch die meisten Spiele funktionieren problemlos mit Windows XP.

Reicht mein PC für Windows XP?

Offiziell verlangt Windows XP einen PC mit 300 MHz Prozessorgeschwindigkeit und 64 MByte Arbeitsspeicher (RAM). Etwas schneller sollte der Prozessor schon sein, ein Highend-PC ist aber nicht nötig. Viel wichtiger ist, genügend Arbeitsspeicher zu haben: wenigstens 128, besser sogar 256 MByte. Auf der Festplatte müssen mindestens 1,5 Gigabyte allein für Windows XP frei sein.

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