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Notebooks: Sonnenschutz für Displays

Wer kennt das nicht: Bei sonnigem Wetter sind einige Laptops kaum mehr zu gebrauchen. Nicht, weil die Tastatur schmilzt, sondern weil das Display meist so stark reflektiert, dass kaum noch etwas zu erkennen ist. Spezielle Folien sollen nun Abhilfe schaffen.

Unter freiem Himmel sind Notebooks oft nicht zu gebrauchen - denn das Tageslicht spiegelt sich in den Displays so stark, dass man nicht mehr viel erkennt. Abhilfe können Spezialfolien schaffen. Allerdings ist die Entspiegelung nicht gerade günstig.

Vor allem bei Notebooks herrschen die sogenannten Glare-Displays vor. Sie sollen brillantere Farben bieten. Praktisch sind Glare-Displays nicht unbedingt. Ist ein glänzendes Display für die Anwendung in geschlossenen Räumen je nach Standort vielleicht noch akzeptabel, wird die Arbeit am Notebook im Freien und vor allem bei Sonnenschein zur Qual oder ganz unmöglich. Unpraktisch und unergonomisch nennt Klaus Dembowski, Diplom-Ingenieur am Institut für Mikrosystemtechnik der Technischen Universität Hamburg-Harburg, Glare-Displays. "Das betrifft auch die Displays mit Klavierlack-Rahmen", so der Sachbuchautor.

Entspiegelungs-Methoden

Zumindest das Display lässt sich mit Hilfe von Spezialfolien entspiegeln. Sie bedecken die Display-Oberfläche vollständig und mit ihr den Glanz. Es gibt zwei Arten von Entspiegelung: "Das eine ist eine matte Oberfläche, das andere hat mit sogenannten Dünnschichten zu tun, die eine leicht violette Färbung haben", erklärt Kay-Uwe Schenke vom Hersteller 3M in Neuss.

Zweifach entspiegelt ist beispielsweise die Anti-Reflexionsfolie Vikuiti ARMR-200 von 3M. Eine Variante, die auf das Display laminiert werden kann, heißt ARMP-200. Die Folie kostet je nach Displaygröße zwischen 25 und 60 Euro. In einem Test stellte die Zeitschrift "c't" zwar fest, dass die Folie die Reflexionsstrukturen nicht vollständig auflösen kann: "Die Intensität der Spiegelung wird aber deutlich gemindert." Je nach Notebook gehen durch das Aufbringen nur ein bis drei Prozent der Displayhelligkeit verloren. Der Kontrast verschlechterte sich beim Testgerät nur von 545:1 auf 505:1. Außerdem erwies sich die Folie als farbneutral.

Auf das Display gelangt ein Reflexionsschutz grundsätzlich in Eigenregie oder in einer Fachwerkstatt. "Man kann das per Hand machen oder den Laptop einschicken", sagt Schenke. Die größte Herausforderung besteht darin, die Oberfläche schmutz- und staubfrei zu reinigen und dann die Folie vorsichtig mit einer Hilfe einer Spachtel blasenfrei aufzubringen. "Die meisten machen das selbst."

Schwierige Handhabung

Die Tester von der "c't" beurteilen das Aufbringen der selbsthaftenden Folie jedoch als "schwierige Angelegenheit" - auch weil sie in punkto Kraft und Geschwindigkeit gleichmäßig angedrückt werden sollte. "Eine nur minimal schräg aufgesetzte Folie lässt spiegelnde Bereiche frei, die dann umso mehr stören; zudem stören selbst kleinste unter der Folie eingeschlossene Luftblasen oder Staubpartikel", warnen die Tester.

Sie raten deshalb zum Auflaminieren der Folien in einer Fachwerkstatt, was inklusive Material rund 100 Euro kostet. Während sich die von Hand aufgebrachten Folien leicht wieder lösen lassen, gehen laminierte Exemplare eine feste Verbindung mit der alten Display-Oberfläche, dem sogenannten Polarizer ein. Und sie lassen sich nur noch gemeinsam mit ihm wieder ablösen. Weil zum Laminieren in einer Werkstatt meist das sogenannte Panel ausgebaut werden muss, empfiehlt es sich, vorher mit dem Hersteller des Notebooks abzuklären, ob und welche Garantieansprüche verloren gehen können.

Passgenaue Folien sind auf dem Markt nicht nur für die großen Displays oder als besonders robuste Ausführung für Tablet-PCs zu haben, sondern auch für die kleinen Bildschirme von Handys, PDAs, Navigationsgeräten oder MP3-Spielern. Hier steht dann weniger die Entspiegelung als vielmehr die Schutzfunktion der Folie gegen das Verkratzen der oft in der Tasche getragenen Geräte im Vordergrund. Neben 3M bietet beispielsweise die in Hongkong beheimatete Marke Brando Workshop solche Folien im eigenen Online-Shop oder über deutsche Online-Händler an.

Dirk Averesch/DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.