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Optische Disk versus Festplatte: General Electric stellt 500-GB-Disk vor

General Electric hat seinen neuesten Durchbruch in der optischen Datenspeicherung, eine 500-GB-Disk, vorgestellt.

General Electric hat seinen neuesten Durchbruch in der optischen Datenspeicherung, eine 500-GB-Disk, vorgestellt.

Die neueste Entwicklung von General Electric (GE) kann Inhalte von bis zu 20 Blu-rays speichern. Wer also noch nicht auf Blu-ray umgestellt hat, gewöhnt sich vielleicht leichter an das neue Super-DVD-Äquivalent, das einen Speicherplatz von bis zu 100 Standard-DVDs bietet.

Möglich ist dies, dank der GE-Forscher, die einen Weg gefunden haben, bis zu vier metallische Schichten auf einen Datenträger zu pressen. DVDs haben im Vergleich, bis zu zwei metallische Schichten und können bis zu 8,5 GB (für die Dual-Layer-DVD) speichern.

Während dieser Fortschritt bereits viele Film- und Spielefans von der Super-DVD träumen lässt (inklusive aller drei Teile von "Herr der Ringe" plus des gesamten Bonusmaterials auf einem Datenträger), ist das für GE erst der Anfang. In den Laboratorien von General Electrics wird bereits an einem mikro-holografischen Speichermedium gebastelt, das in der Lage sein soll bis zu 1 TB an Daten zu speichern.

GE merkt aber an: "Es gibt keinen Grund davon auszugehen, dass die mikro-holografischen Schichten in Form einer Disk aufbereitet werden". GE lässt also offen, welche Materialen es für das 1-TB-Speichermedium nutzen wird.

Auch wenn mit einer baldigen Markteinführung noch nicht gerechnet werden kann, sagt GE, dass "sie auf dem Weg sind, die neue Technologie verkaufsfähig zu machen". Wird eine Super-Disk als Datenträger mit externen Festplatten konkurrieren können?

TR / Tech Radar
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