PC-Software BaseGolf: Minigolf mit Schlagkraft


Der amerikanische Sport Baseball hat hierzulande noch keine allzu große Anhängerschaft um sich scharen können. Das Spiel "BaseGolf" rüttelt aber vielleicht ein wenig an der germanischen Apathie. Denn bei diesem Game geht es darum, den Baseball auf einem virtuellen Minigolfplatz zu versenken.

Baseball meets Minigolf: So könnte man das Spiel "BaseGolf" näher umschreiben. Das sehr hübsch in 3D programmierte Spiel borgt sich das Beste aus beiden Spielewelten aus. So zeigt der Parcours zunächst den gegnerischen Pitcher, der auf einem kleinen Hügel im Zentrum des Spielfeldes steht. Er wirft den Baseball so hart wie möglich zum Batter. Das ist die Figur des Spielers und gleichzeitig der wichtigste Mann auf dem Feld. Seine Aufgabe ist es beim Baseball normalerweise, den Ball vom Pitcher mit seiner Baseballkeule zu erwischen und so weit weg wie nur möglich zu schlagen. In der Zeit, in der die gegnerischen Feldspieler den Ball "einfangen", dürfen die eigenen Kumpane dann um das Baseballfeld herumrennen.

"Hole-in-one" wird zum "Homerun"

Bei "BaseGolf" ist das alles ein klein wenig anders. Mitten auf dem Spielfeld ist nämlich ein kleiner Golfplatz aufgebaut - inklusive eines Lochs am Ende des Grüns. Der Spieler muss den Golfball mit seiner Keule so gut treffen, dass er möglichst genau im Loch der Golfbahn landet. Das ist dann ein "Hole-in-one", das sogleich in einen "Homerun" umgemünzt wird: Eine der eigenen Spielfiguren darf nun in aller Seelenruhe einmal um das ganze Spielfeld herumlaufen. Schafft man es, vier Männchen ums Feld zu scheuchen, gilt das Loch als gespielt und die nächste Bahn wird geladen.

Drei Strikes - und man ist raus

Nun ist es natürlich so, dass nicht jeder Ball zielstrebig ins winzige Loch fällt. Aus diesem Grund teilt das Spiel den Platz um das Loch herum in mehrere Zonen auf, die durch konzentrische Kreise markiert werden. Abhängig davon, in welcher Zone der Ball ausrollt, dürfen die eigenen Spieler eine, zwei oder drei Bases um das Spielfeld herumlaufen. Natürlich geht ein Ball auch einmal ins Aus oder landet im stilecht mit eingeblendeten Sandbunker. In diesem Ball wertet das Spiel dies als "Strike". Ein "Strike" mag beim Bowling gut sein, hier aber nicht. Wer drei Strikes hinnehmen muss, verliert das Spiel.

BaseGolf 1.1

System

ab Windows 98

Autor

Atilius

Preis

9,95 Dollar

Sprache

Englisch

Dateigröße

4,7 MB

Abwechslung garantiert

Der Anwender nimmt sehr subtil Einfluss auf das Spielgeschehen. Er kann seine Spielfigur mit den Richtungstasten nach rechts und links bewegen und so seinen Abstand von der Abschlagbase verändern. Mit der Leertaste wird dann der Schlag ausgeführt. Der Pitcher wirft den Ball übrigens bei jedem Durchgang ein klein wenig anders. Ziel muss es demnach sein, die Position der eigenen Figur zum herannahenden Ball geschickt zu optimieren, um dann genau im passenden Moment den Schläger zu schwingen. Abhängig davon, in welchem Winkel der Schläger auf den Ball trifft, fliegt dieser eher nach rechts oder links. Und je näher am Griff der Ball gegen den Schläger prallt, umso höher und weniger weit fliegt er. Es ist wichtig, den Schläger gut unter Kontrolle zu bringen, da sich die Positionen des Golflochs und des Sandbunkers in jedem Level verändern.

Das Spiel "BaseGolf" lässt sich in drei Modi spielen, die Golf Challenge, 9-Inning und Hole-in-One-Derby genannt werden. Es stehen 18 Löcher bereits, darunter auch welche auf dem Mond, der eine niedrigere Gravitation aufweist - hier fliegen die Bälle besonders weit. Es gibt außerdem drei Schwierigkeitsgrade und einen 2-Spieler-Modus. Die Testversion weist eine Zeitbeschränkung auf. Nach ein paar Minuten wird das laufende Spiel unterbrochen und muss neu gestartet werden.

Download beim Hersteller: alitius.com

Carsten Scheibe

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