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PC-Software: UltraDVD: für das Schreibtisch-Kino

Immer mehr Kinofreunde finden Gefallen an der leichten Scheibe mit dem hochauflösenden Bild und dem grandiosen Ton. Wer die neuesten Filme auf seinem PC-Monitor betrachten möchte, benötigt allerdings einen Player wie "UltraDVD".

"Ich glotz TV", sang Nina Hagen in den Achtzigern. Heute würde der Titel wohl eher lauten: "Ich glotz DVD". Immer mehr Kinofreunde finden Gefallen an der leichten Scheibe mit dem hochauflösenden Bild und dem grandiosen Ton. Wer die neuesten Filme auf seinem PC-Monitor betrachten möchte, benötigt allerdings einen Player wie "UltraDVD".

Uneingeschränktes, aber kurzes Vergnügen

Die beiden beliebtesten Abspielprogramme für den Computer heißen "PowerDVD" und "WinDVD". Dicht auf ihren Fersen erobert sich aber auch der taiwanesische Player "UltraDVD" eine immer größere Fangemeinschaft. Die Software steht inzwischen auch in einer deutschen Version zum Download bereit. In der Testversion lassen sich alle Funktionen der Standardversion ohne Einschränkung ausprobieren. Aus lizenzrechtlichen Gründen wird allerdings die Wiedergabe des Films nach einigen Minuten automatisch gestoppt.

Bei Bedarf ganz nah ran

Das Programm besteht aus zwei Programmfenstern. Die Bedienleiste lässt sich mit Hilfe der beiliegenden Skins optisch noch verändern. Ihre Schaltflächen werden mit der Maus bedient. Problemlos ist es hier möglich, den Film zu pausieren, zur nächsten Szene zu springen, die Lautstärke zu verändern, einen Screenshot des Standbildes im BMP-Format zu speichern oder die Kindersicherung einzuschalten. Eine Besonderheit ist der digitale Zoom, der es erlaubt, einzelne Bildbereiche gezielt zu vergrößern.

Alles mit der rechten Maustaste erreichbar

Der Film selbst wird in einem separaten Fenster abgespielt. Per Doppelklick in dieses Fenster hinein wechselt das Programm in den Vollbildmodus und nutzt nun die ganze Fläche des Monitors für die Darstellung des DVD-Bildes. Klickt der Anwender mit der rechten Maustaste in das Fenster hinein, klappt ein Kontextmenü auf. Darin ist es möglich, die Sprache der Wiedergabe zu wechseln, eines der DVD-Menüs aufzurufen oder Untertitel einzublenden. Auch die allgemeinen Optionen lassen sich an dieser Stelle einblenden.

Lesezeichen kann nur der Player anlegen

Gelungen ist, dass der Player beim Einlegen einer DVD anbietet, die allgemeinen Infobildschirme zu überspringen und gleich das Menü der Scheibe zu laden. Das Programm legt auch automatisch ein Lesezeichen an, wenn Sie das Programm mitten im Film ausschalten. Beim nächsten Start der Software können Sie dann dort weitermachen, wo Sie die Vorführung zuvor unterbrochen haben. Leider ist es nicht möglich, selbst ein Lesezeichen anzulegen – etwa bei einer besonders gelungenen Szene.

Die Standard-Version des Players unterstützt nur einen Stereoton. Wer einen Dolby-Digital-5.1-Decoder benötigt, muss sich für 29,95 Euro die Pro-Vollversion besorgen.

Download beim Händler (Die Testversion finden Sie, wenn Sie neben der Abbildung der Produktpackung auf "mehr Infos" klicken.)

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