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PDA: Weltweiter Rückgang der Handheld-Verkäufe

Der Verkauf von Taschen-PCs ist im vergangenen Jahr weltweit zurückgegangen. Marktführer Palm verkauft immer noch mehr als doppelt so viele Einheiten wie die Konkurrenz.

Der Verkauf von Taschen-PCs ist nach vorläufigen Ergebnissen des Marktforschungsinstituts Gartner Dataquest im vergangenen Jahr weltweit zurückgegangen. Mit insgesamt 12,1 Millionen verkauften Einheiten erlitten die Hersteller der Persönlichen Digitalen Assistenten (PDAs) 2002 im Vergleich zum Vorjahr einen Absatzrückgang von 9,1 Prozent, teilte das Institut am Dienstag mit. Marktführer Palm konnte sich danach mit einem Marktanteil von 36,8 Prozent (2001: 38,1 Prozent) an der Spitze halten. Trotz eines Umsatzrückgangs von 12,2 Prozent habe der kalifornische PDA-Pionier mehr als doppelt so viele Einheiten verkauft als seine Wettbewerber.

Zögerlicher Einsatz in Unternehmen

Ein Hauptgrund für den Rückgang der Nachfrage ist nach Meinung der Marktforscher der weiterhin zögerliche Einsatz der Taschen-PCs in Unternehmen. «Wir gehen davon aus, das rund 70 Prozent aller Geräte von Endkonsumenten und nur 30 Prozent von Unternehmen gekauft wurden», sagte Gartner-Analyst Todd Kort. Der weitaus lukrativere Unternehmensmarkt stagniere derzeit wegen der schlechten Wirtschaftslage. Mit weltweit 4,4 Millionen verkauften Taschen-PCs verteidigte Palm seine führende Stellung im Markt. Auf Platz zwei behauptete sich Hewlett-Packard mit 13,5 Prozent Marktanteil (2001: 16,9 Prozent), gefolgt von Sony mit 11,0 Prozent (2001: 3,8 Prozent).

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