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TESTS: Chroma 1.1b

Chroma macht Windows nicht besser, nur schöner. Wer das alte Fenster-Design einfach nicht mehr ertragen kann, fordert Chroma dazu auf, Windows neue Kleider zu verpassen. Dem Programm beiliegende so genannte Skins verändern typische Fensterelemente wie Bildlaufleisten,

Programm: Chroma 1.1b

System: Windows 95

Autor: thematic Software

Preis/Sprache: 20 US-Dollar / englisch

Dateigröße: 552 KB

Chroma macht Windows nicht besser, nur schöner. Wer das alte Fenster-Design einfach nicht mehr ertragen kann, fordert Chroma dazu auf, Windows neue Kleider zu verpassen. Dem Programm beiliegende so genannte Skins verändern typische Fensterelemente wie Bildlaufleisten, Buttons und Rahmen und ersetzen sie durch optisch gefällige 3D-Varianten. Weitere Skins aus dem Internet sorgen dafür, dass Windows häufiger sein Gewand wechselt als ein Kleinkind mit Magenverstimmung die Strampelanzüge.

Nach der Installation des ziemlich kleinen Tools ist Chroma in der Systemsteuerung bei den Eigenschaften der Bildschirmanzeige wieder zu finden. Also genau an der Stelle, an der man auch ein neues Hintergrundbild für den Windows-Desktop auswählt oder einen Bildschirmschoner aktiviert. Hier fügt Chroma eine eigene Ebene in das Fenster ein. Wichtigstes Element dieser neuen Konfigurationsseite ist die Übersicht der verfügbaren Oberflächen. Drei von ihnen werden bereits in der Shareware-Fassung mitgeliefert. Welches Grafikpaket das beste ist, lässt sich in der Vorschau bequem beurteilen. Mit »Übernehmen« aktiviert das Tool ein neues Skin-Set. Es verwandelt prompt nicht nur Rahmen, Buttons und Bildlaufleisten, sondern setzt auch einen neuen Desktop-Hintergrund. Außerdem werden die Hintergründe von Fenstern und Dialogboxen neu eingefärbt.

Sollte es bei der Zusammenarbeit mit einzelnen Programmen zu Problemen kommen, so übernimmt das Tool sie in eine spezielle »schwarze Liste«. Ihre Oberflächen werden dann bei einem Neustart nicht mehr angetastet und behalten das alte Windows-Design unverändert bei.

Gut ist, dass Chroma nicht so viele Ressourcen verbraucht wie die Konkurrenten WindowsBlinds und WindowsPictures. Auch läuft die vorliegende Betaversion erstaunlich stabil. Kurzum: Wer ein Faible für nichtsnutzige Gimmicks hat, die den Desktop verschönern, sollte Chroma unbedingt einmal ausprobieren.

Carsten Scheibe

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