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TESTS: CuteRip 1.1

CuteRip ist ein Ripper. Das ist heutzutage zum Glück kein Schlächter mehr, der mit dem Rasiermesser in dunklen Londoner Gassen unterwegs ist. Sondern ein sinnvolles Multimedia-Programm, das einzelne Songs von einer Audio-CD auf die Festplatte übernehmen kann.

Programm: CuteRip 1.1

System: Windows 95

Autor: YuanSoft Corp

Preis/Sprache: 19,95 US-Dollar / englisch

Dateigröße: 1.295 KB

CuteRip ist ein Ripper. Das ist heutzutage zum Glück kein Schlächter mehr, der mit dem Rasiermesser in dunklen Londoner Gassen unterwegs ist. Sondern ein sinnvolles Multimedia-Programm, das einzelne Songs von einer Audio-CD auf die Festplatte übernehmen kann. CuteRip speichert die Audio-Tracks dabei wahlweise im MP3oder im Wave-Format.

Besitzer eines CD-Brenners brauchen einen Ripper, wenn sie die besten Lieder verschiedener Musik-CDs erst digitalisieren und dann auf einen neuen CD-Sampler brennen möchten. Frei nach dem Motto: Die nächste Party kommt bestimmt. Im Gegensatz zu vielen anderen Rippern benötigt das edel gestaltete CuteRip keinen ASPI-Manager, um die Musikstücke zu digitalisieren. Demnach arbeitet das Tool mit so gut wie jedem CD-ROM-Laufwerk zusammen.

CuteRip kann die Audio-Tracks von der CD nicht nur kopieren, sondern auch abspielen. Dabei zeigt das Programm die Titel der einzelnen Songs an. Wer diese Tracknamen nicht per Hand erfassen möchte, stellt in der Vollversion eine Verbindung zur CDDB her. Das ist eine Online-Datenbank im Internet, die derzeit über 200.000 Musik-CD-Datenblätter verwaltet. Über die CDDB kann CuteRip die Tracknamen in Erfahrung bringen und in seinem Programmfenster anzeigen. Es unterstützt sogar das neue CDDB-2-Format, das noch mehr Daten speichert als das alte. Für die Konvertierung der Tracks direkt ins MP3-Format setzt CuteRip den Freeware-Encoder LAME ein. Als Alternative steht aber auch der bekannte und ebenfalls freie Encoder BladeEnc zur Verfügung.

Was bleibt noch zu sagen? CuteRip klinkt sich in den Explorer ein, bearbeitet ID3-Tags von MP3-Dateien nach und speichert WinAmp-Playlisten im M3U-Format. In der Testversion werden immer nur die ersten acht Tracks einer CD gespeichert. Außerdem ist die CDDB-Funktionalität gesperrt.

Carsten Scheibe

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