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TESTS: Mosaic Creator 1.0

Der Mosaic Creator verwendet einen beliebigen Bilderbestand, um aus lauter kleinen Motiven ein großes Foto nachzubilden. Erst beim genaueren Hinschauen findet der Betrachter heraus, dass ein Bild eigentlich aus Dutzenden von kleinen Fotobausteinen besteht.

Programm: Mosaic Creator 1.0

System: Windows 95

Autor: Andrej Olejnik

Preis/Sprache: ca. 29 Dollar / englisch

Dateigröße: 814 KB

Der Mosaic Creator verwendet einen beliebigen Bilderbestand, um aus lauter kleinen Motiven ein großes Foto nachzubilden. Erst beim genaueren Hinschauen findet der Betrachter heraus, dass ein Bild eigentlich aus Dutzenden von kleinen Fotobausteinen besteht. Derartige Mosaikarbeiten werden in der Regel nur von großen, teuren und kompliziert zu handhabenden Programmen durchgeführt. Der Mosaic Creator zeigt, dass es auch anders geht.

Wer das Programm erst einmal geladen hat, muss sich keine Sorgen mehr machen alles ist ganz einfach, da ein einsteigerfreundlicher Assistent den Anwender bei der Hand nimmt und ihm alle erforderlichen Arbeitsschritte erklärt.

Zunächst gilt es, das »Source«-Motiv auszuwählen, das später von den kleinen, aneinander gelegten Mosaikbausteinen ausgebildet werden soll. Dabei kann das Programm Dateien in den Formaten BMP, JPG, PNG, TIFF, TGA, PCX, WMF und EMF als Quelle verwenden. Fehlen nur noch die »Cell«-Bilder, also die kleinen Mosaikteilchen. Hier liest die Shareware wahlweise einzelne Bilder, gerne aber auch ganze Verzeichnisse ein. Bei der anschließenden Feinabstimmung legt der Anwender die gewünschten Maße der Mosaikteilchen fest, bestimmt eine DPI-Auflösung und die Größe des resultierenden Bildes etwa »Din-A-4 Hochkant«.

Aus diesen Angaben berechnet das Programm die Megabyte-Größe des resultierenden Mosaikbildes, das im BMP-Format gespeichert wird. Das in Minutenschnelle generierte Mosaik stellt übrigens auch professionelle Ansprüche zufrieden. Für eine Hochzeitsoder Vereinszeitschrift bzw. für einen Web-Auftritt reicht das Ergebnis allemal aus.

Das Experimentieren mit den Mosaikbildern kann noch auf die Spitze getrieben werden. Liegen nicht genug Cell-Bilder vor, kann das Programm auch mit Farbtafeln arbeiten oder entsprechend viele Kopien der wenigen Bausteine anlegen. Auf der anderen Seite ist es möglich, die eingesetzten Mosaikbilder ein klein wenig farblich an das Source-Bild anzupassen, so dass die Übergänge im Mosaik noch fließender sind. Die Testversion lässt sich 30 Tage lang verwenden.

Carsten Scheibe

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