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Tipps 3: Videocassetten

Filme zu digitalisieren kann kinderleicht sein.

Mit einem der immer häufiger angebotenen Kombigeräte wie zum Beispiel dem DR-MV1SE von JVC. Das Gerät ist Video- und DVDRecorder in einem: Links schieben Sie die VHS-Cassette ein, rechts einen DVD-Rohling. Dann auf "Aufnahme" drücken - fertig. Dafür müssen Sie allerdings 600 Euro ausgeben, schließlich handelt es sich um einen vollwertigen VHS- und DVD-Recorder. Eine Alternative ist der DVD Movie Writer DC4000 von HP, ein externer DVD-Brenner, der eigens für das Aufzeichnen analoger Filme gemacht ist. Er nimmt die Signale eines vorhandenen Videorecorders auf und wird über den PC gesteuert. Doch mit einem Preis von 280 Euro ist auch der Movie Writer nicht wirklich billig.

Wer weniger investieren möchte, kann sich auch mit dem PC behelfen. Anders als beim Bilder-Scannen und Musik-Aufnehmen ist beim Film-Digitalisieren aber ein wirklich schneller Rechner unerlässlich - mindestens 1,5 Ghz Taktfrequenz sollte er haben, außerdem viel Speicher (mindestens 512 Megabyte) und eine große Festplatte (ab 30 Gigabyte). Voraussetzung ist außerdem, dass man den analogen Videorecorder an den PC anschließen kann. Neue Computer haben einen solchen Videoeingang oft schon eingebaut, ältere Rechner müssen nachgerüstet werden, zum Beispiel mit einer TV-Karte oder einem AV/DV-Wandler.

Beim Digitalisieren selbst helfen dann spezielle Programme wie "DaViDeo 4 für VHS-Cassetten", "Magix Filme auf CD und DVD" oder "VHS auf DVD und VCD" von bhv. Normale Videoschnitt-Software wie "Ulead Video Studio", "Magix Movie Maker" oder "Pinnacle Studio" erfüllt übrigens den gleichen Zweck - wer also bereits seine Urlaubsfilme mit einer Digitalkamera aufnimmt und dann am PC bearbeitet, kann mit den vertrauten Programmen auch die alten VHS-Erinnerungen digitalisieren und aufarbeiten. Zum Speichern der Filme ist ein DVD-Brenner nicht unbedingt notwendig, CDs tun es normalerweise auch. Deren Speicherkapazität ist zwar geringer, und man kann sie auch nicht mit eleganten Kapitelmenüs versehen - aber CD-Rohlinge sind wesentlich billiger als bespielbare DVDs. Und ihre Aufnahmequalität hält mit der von VHS-Bändern allemal mit. Als Formate eignen sich Video-CDs (VCD) und Super-Video-CDs (SVCD), wobei Letztere allerdings nicht auf jedem DVD-Player laufen.

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