HOME

Homophobie in Videospielen: Schwule Jedis, nein danke!

Darf es schwule Jedis geben? Lesbische Kopfgeldjägerinnen? Seit in einem "Star Wars"-Computerspiel homosexuelle Beziehungen eingeführt werden sollen, laufen Gamer Sturm.

Von Christoph Fröhlich

Coole Machtblitze aus dem Handgelenk schleudern und mit einem surrenden Laserschwert bewaffnet eine weit entfernte Galaxis unsicher machen. Was für "Star Wars"-Filmfans der ersten Stunde bloßes Wunschdenken blieb, können Gamer seit einigen Jahren am heimischen PC selbst erleben. Eines der beliebtesten Videospiele der Marke ist "Star Wars: The Old Republic". Darin kann der Spieler fremde Planeten bereisen, ein eigenes Raumschiff kaufen oder wie Anakin Skywalker mit einem Gleiter über den Wüstenplaneten Tatooine rasen. Doch während Rollenspieler sonst gegen das böse Imperium kämpfen, haben sie nun einen neuen Feind gefunden: homosexuelle Sternenkrieger.

Science-Fiction-Fans sind von dem Online-Rollenspiel mit seinem futuristischen Setting begeistert. Doch so gerne die Gamer auch in der Zukunft spielen, geht es um Veränderungen in ihrem seit nunmehr 35 Jahren bestehenden Universum, sind die meisten Hobby-Jedis stur, ja geradezu rückwärtsgewandt. Das bekommt auch das Entwicklerstudio Bioware zu spüren, seit es angekündigt hat, demnächst einen Planeten für schwule Jedis und lebische Kopfgeldjägerinnen einzuführen. Nun fegt ein Sturm der Entrüstung durch die Gamingforen.

Wie viel Homosexualität verträgt "Star Wars"?

"Ich möchte diese homosexuellen Ansichten nicht mit meinem Geld oder meiner Spielzeit unterstützen", schreibt ein Nutzer im offiziellen Forum. Und sollte die Ankündigung nicht zurückgenommen werden, droht er: "Ich boykottiere das Spiel ab sofort und möchte mein bisher gezahltes Geld wiederhaben." Der wütende Spieler ist kein Einzelfall: Tausende von Briefen seien in den letzten Tagen bei den Entwicklern eingetrudelt, heißt es in einer Erklärung des Publishers Electronic Arts, der das Spiel auch in Deutschland vertreibt.

Gleichgeschlechtliche Beziehungen hätten in der Welt von "Star Wars" nichts zu suchen, behaupten einige Gamer. Stattdessen sollten sich die Entwickler um die Behebung dringenderer Probleme kümmern. Andere fürchten einen schlechten Einfluss auf minderjährige Zocker: "Es gibt einen großen Anteil an jüngeren Spielern", schreibt ein Forennutzer. "Und es gibt keine Kontrollmöglichkeiten für Eltern. Müssen die nun das Abonnement beenden oder vielleicht sogar Bioware verklagen, wenn deren homosexuelle Inhalte zu weit gehen?"

Schwulenghetto im Universum

Doch auch die Gegenseite heizt die Debatte an. Sie werfen den Entwicklern vor, ein "Homo-Ghetto" inmitten eines heterosexuellen Universums zu erschaffen, da homosexuelle Beziehungen nur auf einem Planeten möglich seien. Zudem sei es nicht möglich, gleichgeschlechtliche Beziehungen mit anderen Gamern zu haben, sondern nur mit computergesteuerten Figuren, sogenannten NPCs (non-player characters). Sex mit den Computerfiguren sei aber nur gegen Bezahlung möglich und das auch nur für Charaktere mit einem hohen Spiellevel.

Die Beschwerdewelle kommt überraschend: Das Entwicklerstudio Bioware zeichnet sich bereits für andere Blockbuster-Games wie "Dragon Age" und die populäre "Mass Effect"-Reihe verantwortlich, in denen sich niemand an der Möglichkeit von homosexuellen Beziehungen störte. Einen Rückzieher will der Konzern trotzdem nicht machen: Zwar seien gleichgeschlechtliche Beziehungen in der Tat zunächst nur auf einem Planeten möglich, erklärt Jeff Hickman, einer der Produzenten des Spiels. Verantwortlich dafür seien neue Sprachaufnahmen, die teuer und zeitaufwändig sind. Allerdings sollen homosexuelle Beziehungen bald auch im Rest des Universums zum Alltag von Jedis und Sternenkriegern zählen können.

Themen in diesem Artikel
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?