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Bundeskriminalamt: Virus lauert in gefälschter Mail

Das Bundeskriminalamt warnt vor gefälschten E-Mails mit dem Absender "BKA". Die Mail enthält eine angebliche Strafanzeige gegen den Empfänger. Tatsächlich verbirgt sich in der Mail ein gefährlicher Computer-Virus.

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat vor gefälschten E-Mails gewarnt, die als Absender die Behörde ausweisen. "Diese E- Mail stammt nicht vom BKA", teilte die Behörde in Wiesbaden mit. Der Inhalt der elektronischen Post besage, dass gegen den Empfänger eine Strafanzeige erstellt worden sei. Der Betreff dieser E-Mail lautet "Ermittlungsverfahren Nr. X", wobei X eine Variable für eine sechsstellige Zahl darstellt.

Das BKA warnte davor, den Dateianhang der E-Mails zu öffnen. Dabei handle es sich um eine Schadsoftware, die sich unter Umständen beim Öffnen automatisch per E-Mail weiter versendet. Die Mehrheit der Virenschutzprogramme erkenne die Datei derzeit noch nicht als Schädling, teilte das Bundeskriminalamt mit. Das BKA rät, die E-Mails zu löschen und zeitnah die persönliche Virenschutz-Software auf dem Computer zu aktualisieren. Das BKA bittet von einer Weiterleitung an die Behörde abzusehen.

DPA / DPA
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