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Computerviren: Die um die Wette mutieren

Das Wettrennen zwischen Virenprogrammierern und den Herstellern von Schutzsoftware gewinnt rasant an Tempo: Neue Versionen der Schädlinge tauchen in immer kürzeren Abständen auf.

Um sicher zu gehen, dass verseuchte E-Mail-Anhänge so viele Nutzer wie möglich erreichen, haben sich die Virenschreiber neue Methoden einfallen lassen. So werden neue Versionen von Würmern und Trojanern nicht mehr periodisch sondern in deutlich schnellerem Rhythmus versendet. Der Wurm Mytob konnte eine Zeit lang jede Stunde mit einer neuen Variante aufwarten, meldet die BBC. Mittlerweile belegen seine Versionen 14 Plätze der Top-20-Liste. Andere Viren tauchen gleichzeitig in hunderten von Variationen auf.

Die Virenschützer sind immer im Hintertreffen

Mit diesen Methoden sollen die Virenscanner von Firmen hereingelegt werden. Eine Taktik, die sich auszahlt: Die neuen Viren tauchen sehr viel schneller auf, als die Scanner sie analysieren und Firmen ihre Software aktualisieren können. In der Regel dauert es in etwa zehn Stunden, bis nach dem Auffinden eines Wurms oder Trojaners das passende Patch geschrieben ist. Zeit genug für einen Virus, immensen Schaden anzurichten und sich zu verbreiten.

Absolute Sicherheit gibt es nie

Ein weiteres Problem liegt in den Scannern, welche die E-Mails durchforsten. Bei einem Test von drei renommierten E-Mail-Scannern, welche über fünf Tage lang etwa zwei Mio. Nachrichten durchsuchen mussten, konnte laut dem Sicherheitsunternehmen Checkbridge keiner eine Quote von 100 Prozent vorweisen. Am besten Tag lokalisierte einer der Scanner 97 Prozent der verseuchten Mails, an einem schlechten Tag fand wurden von einem Scanner nur 64 Prozent der Virenträger ausfindig gemacht. "Auch die Verwendung von zwei Scannern gleichzeitig bietet Unternehmen keine 100-prozentige Garantie für ihre Sicherheit", sagte John Turley, Generaldirektor von Checkbridge.

pte
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.