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Facebook "Farmville" & Co. kommen an die kurze Leine


Facebook-Anwendungen sind bisher freizügig mit den Daten der Nutzer umgegangen. Das soll sich ändern. Apps wie Farmville müssen künftig angeben, auf welche Informationen von Nutzern sie zugreifen.

Nutzer des Internet-Kontaktnetzwerks Facebook haben künftig mehr Einfluss darauf, welche ihrer persönlichen Daten weitergegeben werden. Websites und Onlineprogramme, auf die Facebook-Nutzer über ihre Konten zugreifen müssen künftig von den Anwendern erst die Erlaubnis für die Nutzung bestimmter Daten einholen, wie das Unternehmen erklärte. Dabei müssten die Internetseiten und Programme genau offenlegen, auf welche Informationen sie zugreifen wollen.

Facebook wurde in den vergangenen Monaten immer wieder für seien Umgang mit Nutzerdaten kritisiert. Die Kritik entzündete sich auch an der Weitergabe der Nutzerdaten an Internetseiten, die von Facebook-Mitgliedern genutzt werden. Auch Miniprogramme wie etwa Spiele oder Grußkarten konnten auf die Daten der Nutzer zugreifen, mussten aber bereits bisher schon in aller Regel zuvor die Erlaubnis dafür einholen. Bisher mussten die Anbieter dabei aber nicht genau mitteilen, um welche Informationen es sich handelte. Dies wurde nun geändert. Nach Angaben von Facebook greift der Großteil der Nutzer auf fremde Internetseiten und Anwendungen zu. Das Kontaktnetzwerk hat weltweit fast 500 Millionen Nutzer.

Lesen Sie dazu auch bei unserem Partner in der Schweiz, 20 Minuten Online: "Wie Entwickler mit Apps für Facebook Geld verdienten, ohne dass die Nutzer dies wussten"

san/AFP AFP

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