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Facebook will in Unternehmen: Die fünf wichtigsten Fragen zu Facebook at Work

Millionen von Menschen nutzen jeden Tag bei der Arbeit Facebook, nun sollen sie das sogar ganz offiziell tun. Was will Facebook erreichen und warum sollten die Unternehmen dabei mitmachen?

Von Malte Mansholt

Facebook will an die Arbeitsplätze - ganz offiziell

Facebook will an die Arbeitsplätze - ganz offiziell

Bisher ist Facebook aus Sicht der Unternehmer vor allem für zwei Dinge interessant: Als Werkzeug, mit dem sie Öffentlichkeitsarbeit betreiben und als Beurteilungshilfe von Bewerbern. Verbringen die Mitarbeiter ihre Arbeitszeit bei Facebook, ist das höchstens geduldet - oder sogar gleich verboten. Facebook will das nun ändern: Der Konzern arbeitet an einem Arbeitsnetzwerk für den Büroalltag. Der stern beantwortet die wichtigsten Fragen zu Facebook at Work:

Was genau ist Facebook at Work?

Informationen zur genauen Funktionsweise des Dienstes sind bisher noch spärlich. Bekannt ist, dass Facebook eine Variante des Netzwerkes bereits seit längerer Zeit für die interne Kommunikation nutzt. Die nun auch mit anderen Firmen getestete Version funktioniert nach einem Bericht der "Financial Times" ähnlich wie die reguläre Facebook-Seite. Auch hier hat der Nutzer eine Profilseite, Kontakte und Gruppen, das professionelle Netzwerk ist allerdings strikt vom privaten getrennt. Zusätzlich zu den bekannten Funktionen bietet das Arbeits-Netzwerk aber auch noch Möglichkeiten, Dokumente gemeinsam zu bearbeiten. Facebook at Work ist damit eine Mischung aus Kontakt-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn und Online-Büro-Software wie Google Docs. Zurzeit scheint die Seite noch werbefrei und trotzdem kostenlos zu sein. Ob das auch in Zukunft so sein wird, ist fraglich - schließlich muss Facebook irgendwie Geld einnehmen. Die Werbefreiheit könnte auch schlicht der Tatsache geschuldet sein, dass sich schlecht Werbekunden für eine geheime Test-Phase buchen lassen.

Welche Ziele verfolgt Facebook?

Facebook ist das mit Abstand größte soziale Netzwerk, mehr als 1,3 Milliarden Nutzer loggen sich monatlich ein, eine Mehrzahl davon sogar täglich. Trotzdem steht den Nutzern natürlich nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung, die sie auf der Seite verbringen können. Da die Verweildauer aber für die Werbeeinnahmen relevant ist, versucht Facebook diese zu verlängern. Ist die Nutzung am Arbeitsplatz nicht nur geduldet, sondern sogar Teil der Arbeitszeit, erhöht sich die Verweildauer natürlich beträchtlich. Zusätzlich könnten so auch die Facebook-Muffel gezwungen werden, die Seite zu nutzen. Schließlich bleibt noch die mögliche Nutzung der Daten durch Facebook. Da keine Nutzungsbedingungen bekannt sind, lässt sich über eine solche Möglichkeit aber nur spekulieren.

Welchen Vorteil haben Unternehmen?

Während andere Cloud-basierte Dienste die Einarbeitung in eine neue Benutzeroberfläche erfordern, kennen die allermeisten Facebook bereits. Die Verknüpfung aus Kontakt-Pflege und gemeinsamer Bearbeitung reduziert außerdem die Anzahl der genutzten Dienste, alles lässt sich gleich auf einer Seite erledigen. Weitere mögliche Vorteile wären der Ersatz von E-Mail durch Facebook-Nachrichten und die gemeinsame Termin-Verwaltung. Bleibt der Dienst kostenlos, wäre auch das ein Vorteil gegenüber den oft teuren, professionellen Lösungen - vor allem für Unternehmen mit einem überschaubaren Budget.

Was spricht für Unternehmen gegen die Nutzung?

Bedenkt man Facebooks bisher eher fragwürdige Datenschutz-Bilanz, dürften sich die meisten Firmen hüten, dem Unternehmen sensible Daten anzuvertrauen. Mehrfach stellte das soziale Netzwerk alle Profile für jeden Nutzer sichtbar, selbst wenn die sich gegen eine solche Einstellung entschieden hatten. Überträgt man ein solches Szenario auf Firmendaten, wäre das ein Desaster. Natürlich wird auch Facebook sich dieser Problematik bewusst sein - und hoffentlich entsprechende Maßnahmen ergreifen. Die versehentliche Veröffentlichung sensibler Unternehmensdaten und eine entsprechende Schadensersatzklage könnten Facebook schließlich im Extremfall in den Ruin treiben. Hinzu kommt das unklare Finanzierungsmodell. Einen dauerhaft kostenlosen Dienst könnte Facebook wohl nur mit Werbung umsetzen - das dürfte den wenigsten Chefs gefallen.

Wird Facebook mit seinem Modell Erfolg haben?

Das größte Pfund des sozialen Netzwerkes ist mit Sicherheit seine Bekanntheit. Ob dieses Argument allerdings bei größeren Unternehmen ausreicht, darf bezweifelt werden. Auch die Kombination aus Kontaktnetzwerk und Arbeitswerkzeugen ist zwar durchaus interessant, reicht aber vermutlich nicht für eine dominante Position - schließlich gibt es die einzelnen Komponenten bereits seit langem. Das größte Potenzial hat Facebook vermutlich bei kleineren Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung und große Budgets. Hier kann die Kombination aus Marke und kostenlosem Angebot die meisten Früchte tragen.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.