HOME

Ins Netz gegangen: Die Blaskapelle im Handykarton

Wenn ein Laptop an Luftballons um die halbe Welt schwebt, Schafe Tischtennis spielen oder aus einer Handyverpackung Feuerwerk sprüht, dann steckt meist virales Marketing dahinter. Mit immer verblüffenden Videos ködern Firmen im Internet neue Kunden. Dass es sich dabei um Werbung handelt, erkennt der User meist spät.

Unter technikaffinen Menschen - im Volksmund gerne auch Nerds genannt - erfreut sich eine bestimmte Art von Video seit Jahren großer Beliebtheit: Beim so genannten Unboxing wird gefilmt, wie ein neu erworbenes Gerät ausgepackt wird, sei es ein Laptop, ein Handy oder ein Mp3-Player. Das Auspackvideo des Samsung-Touchscreenhandys Omnia ist anders: Als der Auspacker den Karton öffnet, kommt dort lediglich ein großer roter Knopf zum Vorschein. Irritiert drückt er ihn, und plötzlich spaziert eine Miniatur-Blaskapelle, gefolgt von einem Reiter und Tänzerinnen aus dem Karton. Ganz offensichtlich handelt es sich bei dem fast drei Millionen Mal gesehenen Clip nicht um ein normales Unboxing-Video, sondern vielmehr um das Produkt eines viel größeren Phänomens: virales Marketing.

Viele Firmen haben die durchschlagende Wirkung des viralen Marketings erkannt. Dabei handelt es sich meist um Videos, die ausschließlich im Internet zu sehen sind und dank ihrer verblüffenden Machart durch Mundpropaganda eine schnelle Verbreitung finden. Auch die LED-Schafe, die für Samsung werben, und das fliegende Toughbook von Panasonic sind solche Clips, die absichtlich so gefilmt sind, dass sie nicht wie Werbefilme, sondern vielmehr wie die erstaunliche Aufnahme eines Hobbyfilmers aussehen. Daneben gibt es im Zuge von groß angelegten Internet-Kampagnen auch Filme, die eindeutiger als Werbespot ausgewiesen sind. Den Clip "Dove Evolution" haben bei Youtube beispielsweise bereits weit über 15 Millionen User angeschaut. Darin sieht der User im extremen Schnellvorlauf, wie eine eher unscheinbare Frau für ein Fotoshooting mit Hilfe von Make-Up und Photoshop zum Supermodel wird. Der Clip ist Teil einer Werbekampagne des Kosmetik-Konzerns Dove, die ausschließlich im Internet stattfindet. Bekannt wurde sie vor allem durch dieses Video. Das virale Marketing ist also im Grunde genommen nur eine weitere Möglichkeit für Firmen, das Internet als Werbeplattform zu nutzen. Angenehmer als nervige Pop-Ups sind diese Videos aber allemal.

Themen in diesem Artikel
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.