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Bohrer, Mikrowelle, Wassertank: Vorsicht: Diese fiesen "Lifehacks" schrotten ihr iPhone!

Sie wollten beim iPhone 7 den Klinkenanschluss zurück - und versuchten es mit dem Bohrer. Schuld war ein falsches Lifehack-Video. Und es war nicht das erste Mal, dass naive Nutzer auf eine solche Scherzaktion hereinfielen.

iPhone 7 wasserdicht

iOS macht wasserdicht? Mit solchen "Tipps" killten Internettrolle reihenweise iPhones. Das iPhone 7 im Bild ist aber wirklich wasserfest.

Das neue iPhone 7 hat keinen Klinkenanschluss. Ärgerlich, dachten sich einige Nutzer - und fanden im Netz ein Video, das die Lösung versprach: Einfach ein Loch in die Unterseite bohren. Nun stehen sie mit kaputten iPhones da. Dabei war es bei weitem nicht das erste Mal, das irgendwelche vermeintlichen Supertipps das Smartphone ruinierten.

Denn Jahr für Jahr finden sich Scherzkekse, die andere zur Zerstörung ihrer teuren Smartphones bringen wollen. Am liebsten, wenn die von Apple stammen. Dabei zielen sie auf naive, wenig technikaffine iPhone-Besitzer - und ergötzen sich an ihrem Leid.

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iOS macht das iPhone wasserdicht

So machten etwa 2013 sehr schnell vermeintliche Apple-Werbungen die Runde, die Unglaubliches versprachen: Dank des neuen iOS 7 seien nun alle iPhones wasserdicht, hieß es da. Jeder, der nur eine Sekunde darüber nachdenkt, müsste das eigentlich als Quatsch erkennen. Einige warfen das iPhone dennoch in die Badewanne. Die Internettrolle, die sich den Unfug ausgedacht hatten, jubelten. Das neue iPhone 7 ist nun endlich wirklich wasserdicht. Wenn auch nicht wegen iOS 10.

Vor zwei Jahren gab es dann "Apple Wave". Mit dem damals frischen iOS 8 sollte Apple demnach bei allen iPhones die neue Schnellladefunktion nachgerüstet haben, behauptete das Internet. Um die zu nutzen, musste das iPhone nur kurz in die Mikrowelle. Das Netz war voller falscher Jubelmeldungen, ein Nutzer behauptete etwa, nun satte 500 Prozent Akkustand zu haben. Leider nahmen manche Leichtgläubige das ernst - und verwandelten ihre iPhones in funkensprühenden Schrottklumpen.

Killer-Datum statt Retromodus

Ein Trick, der dieses Jahr die Runde machte, war leider nicht ganz so leicht als Fake zu erkennen: Der behauptete, man könne beim iPhone einen Retro-Modus freischalten, wenn man die automatische Datumsanzeige ausschaltet und stattdessen manuell auf den 1. Januar 1970 wechselt. Ganz abwegig ist das nicht, solche sogenannten Eastereggs verstecken Entwickler durchaus mal in ihrer Software. Bei iPhones mit 64bit-Prozessor sorgte dieses Datum aber für den totalen Crash: Er zerlegte die Software so gründlich, das eine Hardware-Reparatur notwendig wurde. Apple hat den fiesen Fehler mittlerweile behoben, wer iOS 9.3 oder höher installiert hat, muss sich nicht mehr vor ihm fürchten.

Gut versteckt: Diese coolen Tricks versteckt iOS 10
Apple-Apps löschen: Byebye Aktien-App  Darauf warten iPhone-Nutzer schon seit Jahren: Endlich kann man auch Apples vorinstallierte Apps löschen – zumindest vom Homescreen. Wie alle anderen Apps auch lassen sich "Aktien", "Hilfe" und Co. nun durch langes Drücken und tippen auf "X" vom Homescreen entfernen. Leider löscht Apple aber nur die Verknüpfung, den Speicherplatz verbrauchen die Apps auch weiterhin.  Alle Apps lassen sich aber nicht entfernen: Die Kamera-App, Safari und der App Store sind etwa integraler Bestandteile des Systems – diese kann man nicht loswerden. Ein vernünftiger Schutz des Nutzers vor der eigenen Dummheit.

Apple-Apps löschen: Byebye Aktien-App

Darauf warten iPhone-Nutzer schon seit Jahren: Endlich kann man auch Apples vorinstallierte Apps löschen – zumindest vom Homescreen. Wie alle anderen Apps auch lassen sich "Aktien", "Hilfe" und Co. nun durch langes Drücken und tippen auf "X" vom Homescreen entfernen. Leider löscht Apple aber nur die Verknüpfung, den Speicherplatz verbrauchen die Apps auch weiterhin.

Alle Apps lassen sich aber nicht entfernen: Die Kamera-App, Safari und der App Store sind etwa integraler Bestandteile des Systems – diese kann man nicht loswerden. Ein vernünftiger Schutz des Nutzers vor der eigenen Dummheit.