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Justiz: Ungesichertes Wlan kann Ärger bringen

Wer sein drahtloses Netzwerk nicht gegen unbefugte Nutzer absichert, kann für das Fehlverhalten Dritter verantwortlich gemacht werden. Jüngst wurde mit dieser Begründung ein Rentner wegen Musikpiraterie verurteilt.

Wenn ein Computernutzer sein Wlan-Netzwerk nicht richtig absichert, kann er im Extremfall sogar Ärger mit der Justiz bekommen. Das hat ein Mann zu spüren bekommen, der vom Düsseldorfer Landgericht wegen Musik-Piraterie verurteilt wurde (unter anderem Az.: 12 O 195/08).

Ob der Rentner selbst die Straftat begangen hat oder jemand in seine ungesicherte Wlan-Verbindung eingedrungen ist, sei unerheblich, urteilten die Richter. Der Nutzer trägt in jedem Fall die Verantwortung für seinen Anschluss.

Wer kabellos im Internet surft, muss sich also unbedingt Gedanken um die Sicherheit seines Netzwerks machen, mahnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn. In der Regel bemerken es Computernutzer nicht, wenn sich ein Fremder in ihr Drahtlos-Netzwerk einklinkt. Wer eine Flatrate hat, sieht es nicht einmal im Nachhinein auf der Telefonrechnung. Eine gute Absicherung sei deshalb das allererste, worum man sich bei seinem WLAN-Netzwerk kümmern sollte, sagt die stellvertretende BSI-Sprecherin Katrin Alberts.

Werkseinstellungen ändern

Vor allem müssen der vom Hersteller vorinstallierten Benutzername und das Passwort geändert werden - und zwar noch bevor man mit dem neuen Wlan-Router zum ersten Mal per Funk ins Internet geht. "Baut man noch mit dem Standard-Kennwort eine Verbindung auf, kann sich sonst leicht ein Fremder einhacken", sagt die Expertin.

Außerdem sollte unbedingt die Verschlüsselung aktiviert werden. Das BSI empfiehlt, mindestens den WPA2-Standard einzusetzen. "Wenn man dann noch ein Anti-Virenprogramm und eine Firewall auf seinem Rechner installiert hat, ist eine gute Basis-Sicherheit erreicht", sagt Alberts. Sehr einfach und besonders effektiv sei es außerdem, den Wlan-Router einfach auszuschalten, wenn man ihn gerade nicht nutzt. Denn dann könne kein noch so guter Hacker in das Netzwerk eindringen.

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.