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Philosophischer Internethit Katzen jammern auf hohem Niveau


Was denken Katzen wirklich? Der US-Humorist Jan "Ze" Frank hat versucht, diese Frage mit einem Video zu beantworten - und erobert damit das Netz.
Von Linda Richter

Ein Clip über die existenziellen Gedanken von Katzen erobert gerade das Netz. In "Sad Cat Diary" hat der Buzzfeed-Redakteur und Humorist Jan "Ze" Frank Bilder der nachdenklich blickenden Haustiere mit melancholischer Musik und poetischen Gedanken untermalt. So räsoniert anscheinend eine Perserkatze das Erlebnis eines Tages: "Liebes Tagebuch, gestern habe ich eine einfache Anfrage bezüglich der Gartentür gestellt. Aber die Obrigkeit weigerte sich die Tür so lange aufzuhalten bis ich mich entschieden hatte, ob ich rein oder raus will. Aus schierer Boshaftigkeit, wie mir scheint."

Langeweile, Melancholie, tiefe Gedanken - das ist laut "Ze" Frank der Kern des Katzenlebens. Und das erzielt Aufmerksamkeit: Fast 5 Millionen Abrufe hat der Clip bereits bei Youtube. Dass sich mit Katzen Geld verdienen lässt, weiß auch der Filmemacher Will Braden. Er richtete den Youtube-Kanal des Katers Henry ein. Hier setzt er in lyrischer Form vermeintliche Katzengedanken in Szene. Die ersten Gedichte gibt es bereits in Form eines Buches. Was der Kater selbst davon halten könnte, zeigt Braden in seinem aktuellen Clip "Cat Littérature":

Aber nicht nur Katzenköpfe haben das Zeug zum Youtube-Hit. Welche Gedanken sich andere Tiere machen könnten, zeigt der Filmemacher und Fotograf Ian Benett. Für seinen Blog "Follow the Foot" brachte er sie in dem Clip "What animals really think" humorvoll auf den Punkt.

Linda Richter

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