Internetsperre

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Ein Polizist liefert Wahlurnen

Verzögerungen bei Wahlen in Uganda - Opposition spricht von "massiver Wahlfälschung"

Die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Uganda sind von technischen Problemen überschattet worden. In vielen Wahllokalen des ostafrikanischen Landes startete der Urnengang am Donnerstag mit mehrstündiger Verspätung. Die Opposition beschuldigte die Regierung der Wahlfälschung. Der seit 40 Jahren regierende Präsident Yoweri Museveni, der eine weitere Amtszeit anstrebt, gab an, ebenfalls Probleme bei der Stimmabgabe gehabt zu haben. 
Der beliebte Oppositionskandidat Bobi Wine

Uganda verhängt landesweite Internetsperre kurz vor Wahlen

Zwei Tage vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Uganda haben die Behörden eine landesweite Internetsperre verhängt. Der Internetzugang wurde am Dienstag abgeschaltet, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Beobachtungsstelle Netblocks meldete eine "landesweite Störung der Internetverbindung". 
Bild von Protest in Maschhad am Samstag in Online-Netzwerken

NGO: Internetsperre im Iran dauert seit viereinhalb Tagen an

Im Iran dauert die im Zuge der Proteste gegen die staatliche Führung verhängte landesweite Internetsperre auch am fünften Tag in Folge weiter an. "Es ist nun 108 Stunden her, seit der Iran eine landesweite Abschaltung des Internets verhängt hat, wodurch die Iraner vom Rest der Welt und voneinander isoliert sind", erklärte die Organisation Netblocks am Dienstag im Onlinedienst X. Internationale Telefonate waren derweil nach tagelanger Unterbrechung wieder möglich, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP aus dem Iran berichtete.
Demonstranten in Teheran am Samstagabend

Proteste im Iran: Aktivisten prangern "Massaker" an - Regierung ruft zu Gegenkundgebungen auf

Die Massenproteste im Iran reißen trotz massiver Gewalt der Sicherheitskräfte nicht ab. Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) erklärte am Sonntag, es gebe mindestens 192 bestätigte Todesfälle. Die tatsächliche Opferzahl könne aber weitaus höher liegen. Aktivisten sprachen von einem "Massaker" der Sicherheitskräfte, um die Proteste zu unterdrücken. US-Präsident Donald Trump sagte den Demonstranten Unterstützung zu, Irans Parlamentspräsident drohte den USA mit Vergeltung im Falle eines militärischen Eingreifens.