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Verschlüsselung bei T-Online, GMX und Co. Wie Sie Ihre E-Mails trotzdem lesen können


T-Online, Freenet, GMX und Web.de stellen ihre E-Mail-Dienste heute auf verschlüsselten Versand um. Ein wichtiger Schritt, der jedoch bei manchen Usern zu Problemen führen kann.

Es war längst überfällig: Ab heute verschlüsseln die vier größten deutschen E-Mail-Anbieter T-Online, Freenet, GMX und Web.de automatisch alle Nachrichten, die über ihre Dienste verschickt werden. Damit wird der Versand wenigstens ein bisschen sicherer, auf dem Weg vom Sender zum Empfänger sind die E-Mails für Fremde theoretisch nicht mehr lesbar. Auf den Servern der Anbieter werden sie jedoch nach wie vor unverschlüsselt gespeichert und können etwa von Geheimdiensten oder Kriminellen abgegriffen werden. Die Umstellung ist für alle Kunden der vier Dienste, die sich zur Initiative "E-Mail Made in Germany" zusammengeschlossen haben, verpflichtend.

In den vergangenen Wochen wurden Warnhinweise an alle Nutzer verschickt, die ihre E-Mails auf PC, Smartphone oder Tablet noch ohne Verschlüsselung verschicken. Für Kunden, die über Webseite des Anbieters auf ihr Postfach zugreifen ändert sich nichts. Hier ist die Verschlüsselung standardmäßig aktiviert. Wer jedoch ein E-Mail-Programm wie Outlook benutzt, muss die entsprechende Einstellungen möglicherweise selbst vornehmen. Sonst kann es sein, dass keine E-Mails mehr verschickt oder empfangen werden können.

Was zu tun ist, steht auf den Hilfeseiten der Anbieter:

Timo Brücken

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