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Internet-Telefonie: Datenschützer fordern Risikoaufklärung

Nützlicher Kostensparer oder Gefahrenherd? Beim Telefonieren über das Internet können Nutzer kostenlos rund um den Erdball funken. Und sie fühlen sich sicher dabei. Doch Experten warnen: Das Gefühl trügt.

Die Anbieter von Internet-Telefonie sollten ihre Kunden nach Meinung von Datenschützern unbedingt auf die verbundenen Risiken hinweisen. Denn die Nutzung von Voice over IP sei besonders riskant, sagte der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin. Das Internet sei eine unsichere Infrastruktur, quasi eine freie Wildbahn. Die Nutzeraufklärung müsse deshalb viel stärker teil der Hard- und Software werden. Darüber seien sich die Teilnehmer eines IFA- Symposiums zu Internet-Telefonie einig gewesen, sagte Dix.

Er sieht bei dem Telefonangebot allerdings auch Chancen. Positiv sei, dass die Kommunikation ohne Einschaltung eines Diensteanbieters erfolge. Bei Voice over Internet Protocol könne auch die uralte Forderung der Datenschützer erfüllt werden, Gespräche sicher zu verschlüsseln. Über besondere Überwachungsmaßnahmen müsste allerdings noch gesprochen werden. "Man muss sich auch darüber Gedanken machen, wie das Fernmeldegeheimnis in dieser neuen technischen Welt effektiv geschützt werden kann." Das Fernmeldegeheimnis dürfe nicht am Zugangspunkt zum Internet enden, meinte Dix.

"Radikale Neuerung" sinnvoll

Ein Vorschlag der EU-Kommission sei sinnvoll, dass Anbieter und Serverbetreiber die Endkunden über Sicherheitslecks im Internet informieren sollten, sagte der Datenschützer. "Dies wäre eine radikale Neuerung im Datenschutzrecht, die meiner Meinung nach zukunftsweisend ist." Den Nutzern werde die Vielzahl von Schwachstellen bewusst gemacht. Die Anbieter und Hersteller könnten durch solche Informationen auch zu einer Verbesserung ihrer Produkte veranlasst werden. "Das macht Datenschutz zu einem Wettbewerbsvorteil", meinte Dix.

Dafür könnten unerwünschte Mitteilungen (Spam) bei der Internet- Telefonie zu einem großen Problem werden. Es drohe ein gewaltiger "elektronischer Hausfriedensbruch", wenn Spam über Internet- Telefonie verbreitet werde. Gefordert seien intelligente Lösungen gegen Sprach-Spam.

DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(