HOME

Roaming-Gebühren: EU beschließt günstigere Handy-Auslandstarife

Die Gebühren für Handygespräche im europäischen Ausland könnten ab Juli sinken. Die EU-Kommission hat die Obergrenze für die so genannten Roaminggebühren sowie für SMS neu festgelegt. Weitere erzwungene Preissenkungen sind schon in Sicht.

Die Kosten für Handytelefonate im EU-Ausland sinken

Die Kosten für Handytelefonate im EU-Ausland sinken

Rechtzeitig zur Ferienzeit werden Handy-Gespräche und SMS-Nachrichten im EU-Ausland billiger. Vom 1. Juli an dürfen Anrufe vom Handy maximal 43 Cent pro Minute kosten, statt wie bislang 46 Cent. Die Kosten für angenommene Gespräche werden von 22 auf 19 Cent gesenkt. Die EU-Verbraucherminister beschlossen dies in Luxemburg. Der Schritt kommt nicht überraschend, denn schon im April hatte das EU-Parlament dem Kompromiss zugestimmt.

Von Juli 2010 an gelten die Höchsttarife von 39 Cent für Anrufe und 15 Cent für angenommene Gespräche. Ein Jahr später sind es 35 Cent beziehungsweise 11 Cent. SMS-Textnachrichten im EU-Ausland dürfen zum 1. Juli höchstens 11 Cent kosten. Zur Zeit kosten sie etwa 29 Cent, in einigen Ländern sogar bis zu 80 Cent. Die EU-Kommission schätzt, dass die Kosten für das sogenannte Roaming um bis 60 Prozent sinken könnten.

Für Datenübertragungen von einem EU-Land in ein anderes gilt die Obergrenze bei einem Euro je Megabyte. Von Juli 2010 an gelten 80 Cent und 2011 dann 50 Cent (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer). Verbraucher können vereinbaren, dass die Verbindung ab einem bestimmten Betrag automatisch getrennt wird. Damit sollen "Schock-Rechnungen" vermieden werden. Außerdem müssen Gespräche nach der ersten halben Minute pro Sekunde abgerechnet werden.

Bereits seit Juli 2007 gilt ein "Eurotarif" für Handygespräche, der Obergrenzen für die sogenannten Roaming-Gebühren vorsieht. Das sind die Tarife, die sich Telekom-Anbieter gegenseitig berechnen, wenn ihre jeweiligen Kunden im Ausland telefonieren oder eine SMS schreiben. Die neue Verordnung gilt bis Ende Juni 2012.

DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.