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Messenger Whatsapp macht Telegram nach: Was sich hinter den neuen Kanälen verbirgt

WhatsApp-Hack: Trick zeigt Zahl aller verschickten und empfangenen Nachrichten
Sehen Sie im Video: WhatsApp-Hack – Trick zeigt Zahl aller verschickten und empfangenen Nachrichten.




Es ist eine Frage, die man sich sicherlich nicht jeden Tag stellt, doch interessant ist sie auf jeden Fall. Wieviele WhatsApp Nachrichten habe ich eigentlich verschickt und wieviele erhalten? WhatsApp macht die Beantwortung der Frage ganz einfach, denn der Messenger-Dienst zählt akribisch jede eingehenden und ausgehende Nachricht. Meist gehen die Zahlen sehr weit auseinander. Sehen können Sie Ihre eigene persönliche Statistik über den Punkt „Speicher und Daten", den Sie im Einstellungsmenü von WhatsApp aufrufen können. IPhone-Nutzer finden die „Einstellungen", wenn sie rechts unten bei geöffneter App auf das Zahnradsymbol tippen, Android-Nutzer erreichen es rechts oben über die drei Punkte. Jetzt auf „Speicher und Daten" tippen und dann den Punkt „Netzwerknutzung" auswählen. Jetzt sehen Sie ihre tatsächlich versendeten und empfangenen WhatsApp Nachrichten.

Eine frische Whatsapp-Funktion wirft Fragen auf: Ab sofort sind sogenannte Kanäle in der App zu finden. Was hat es damit auf sich?

Schon zu Beginn des Sommers kündigte Whatsapp die sogenannten Kanäle an. Doch schnell geriet die Neuerung in Vergessenheit, da nur wenige Länder sofort Zugriff erhielten. In den vergangenen Tagen hat sich das geändert: Zwischenzeitlich erfolgte die weltweite Umstellung der Apps.

Wer Whatsapp nun öffnet, sieht im Reiter Aktuelles, dass sich etwas verändert hat. Unter den Beiträgen der Freunde stehen nun auch die neuen Kanäle. Im Prinzip hat sich Whatsapp eine Grundfunktion der Telegram-App abgeschaut: In den Kanälen, beispielsweise dem von Meta-CEO Mark Zuckerberg, kann man über bestimmte Themen oder eben Personen auf dem Laufenden bleiben. 

Whatsapp-Kanäle: nur lesen, nicht schreiben

Anders als in Gruppen, kann man selbst nichts zur Diskussion beitragen, sondern bekommt lediglich Updates der Betreiber, auf die man mit Emojis reagieren kann. Über die anderen Kanalmitglieder erfährt man nichts, denn bis auf die Gesamtzahl der Abos sind keine Angaben über Namen oder Rufnummern zu finden. Auch wenn die eigenen Kontakte einen bestimmten Kanal abonnieren, erfährt man das derzeit nicht.

Ein abonnierter Kanal ist nur über den Reiter Aktuelles erreichbar, in der Chatübersicht ist er nicht zu finden. Whatsapp scheint die beiden Bereiche dadurch klar voneinander trennen zu wollen.

Die Betreiber eines Kanals können die Telefonnummer nur dann sehen, wenn sie den jeweiligen Abonnenten bereits in den Kontakten haben. Ansonsten sehen sie nur den Profilnamen und möglicherweise auch das Profilbild, abhängig von den eigenen Datenschutzeinstellungen. Umgekehrt ist es auch nicht möglich, Daten der Betreiber einzusehen und etwa eine prominente Person direkt zu kontaktieren.

Keine eigenen Kanäle möglich

Zum Start finden sich nur eine Handvoll Kanäle bei Whatsapp. Große Fußballvereine wie der FC Bayern München oder Real Madrid sind am Start, ebenso haben sich einige Influencer und Firmen bereits dort eingerichtet. 

Nachrichten in den Kanälen bleiben maximal 30 Tage online, danach werden sie gelöscht. Optional kann man die Entfernung auch schneller veranlassen, eine dauerhafte Speicherung ist hingegen nicht vorgesehen.

Im Unterschied zu Telegram ist es für Privatpersonen derzeit nicht einfach möglich, ebenfalls einen Kanal zu starten. Das ist aber nur eine Frage der Zeit. Whatsapp schreibt: "In den kommenden Monaten werden wir es für alle ermöglichen, einen Kanal zu erstellen."

Eine schlechte Nachricht für jene, die Veränderung kritisch sehen: Es ist nicht möglich, die Kanäle dauerhaft auszublenden oder abzuschalten. Sie sind fortan ein fester Bestandteil der Aktuelles-Übersicht. Einzige Ausnahme: In Desktop-Apps fehlen sie noch.

Quelle: Whatsapp

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