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Biodiesel-Rennboot "Earthrace": Nochmal alles auf Null

Nach einem völlig missglückten ersten Rekordversuch, der von einem tödlichen Unfall überschattet wurde, soll das "Earthrace"-Rennboot noch einmal zur Weltumrundung ansetzen. Skipper Pete Bethune hat die Stoppuhr auf Null gesetzt.

Nach mehreren technischen Pannen, einem tödlichen Unfall und insgesamt 18 Tagen Zwangspause macht das Biodiesel-Rennboot "Earthrace" einen neuen Anlauf zur Erdumkreisung in Rekordzeit. Der Trick: Der neuseeländische Kapitän des Pete Bethune hat die Stoppuhr erneut auf Null gestellt. Obwohl der Startschuss schon am 10. März in Barbados fiel, startete Earthrace am 7. April in San Diego quasi ein zweites Mal. Jetzt muss das Boot spätestens am 21. Juni wieder in der südkalifornischen Millionenstadt nahe der Grenze zu Mexiko anlegen, nachdem es einmal in Äquatornähe die Erde umrundet hat.

Durch die Pannen ist Pete Bethune aber vorsichtiger geworden: "Wenn es weitere, längere Verzögerungen auf den nächsten Etappen geben sollte, werden wir in Barbados aufhören. Wir haben auf jeden Fall unser Bestes gegeben."

Den Verlauf des Rekordversuchs kann man weiter im Netz verfolgen: www.earthrace.net

Dirk Liedtke
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