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Umbau bei SchülerVZ: Gefällt nicht mehr: VZ-Netzwerke

Seit Facebook auf dem Bildschirm erschienen ist, haben die VZ-Netzwerke kontinuierlich Nutzer verloren. Mit neuem Namen und neuem Fokus will man jetzt wieder digitales Land gewinnen.

Unter dem wachsenden Druck von Facebook versuchen die VZ-Netzwerke einen Neustart: Das Online-Portal SchülerVZ soll zu einem "edukativen Angebot" werden und künftig unter dem Namen Idpool firmieren, teilte die Betreiberfirma am Montag in Berlin mit.

Für die schwächelnden Schwester-Plattformen StudiVZ und MeinVZ nannte das Unternehmen zunächst keine konkreten Pläne, es werde für das vierte Quartal "neue Optionen" prüfen. Die Firma VZ-Netzwerke selbst firmiert künftig unter dem Namen Poolworks. Im Zuge des Umbaus trennt sie sich von 25 seiner 70 Mitarbeiter. Zudem gliedert der Mutterkonzern Holtzbrinck die Techniksparte in ein eigenes Unternehmen aus.

Seitdem Facebook unangefochten an der Spitze der sozialen Netzwerke steht, fallen bei den VZ-Netzwerken die Nutzerzahlen im rasenden Tempo. Laut den Internet Facts der Arbeitsgemeinschaft für Online Forschung hatten StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ im Februar dieses Jahres weniger als vier Millionen Nutzer. Im Vergleich: Facebook lag laut Futurebiz im selben Monat bei über 22 Millionen.

juho/DPA / DPA
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