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Neuer Weihnachtswerbespot Edeka kassiert Ärger von Rechts und Links – und dürfte trotzdem zufrieden sein

Sehen Sie im Video: Edeka kassiert Ärger von Rechts und Links – und dürfte trotzdem zufrieden sein.




Edeka will Weihnachten mit Offenheit und Humor punkten – und erntet einen Mega-Shitstorm. Aber das könnte ganz im Sinne der Macher sein, doch der Reihe nach. 
"Lasst uns froh und bunter sein!" heißt der diesjährige Weihnachts-Werbespot der Supermarktkette. Das Unternehmen möchte damit zeigen, dass man große Stücke auf Vielfalt und Toleranz hält. 
Aber sehen Sie selbst: 
Zuerst blieb die möglicherweise erhoffte Kontroverse aus. Kritiker warfen dem Spot Rassismus.vor.
„Bravo EDEKA ...... purer Rassismus!“, schreibt einer. 
„Hier werden Menschen auf ihr Herkunft herabgesetzt und daraufhin mit Essen verglichen.
Mhhh, nicht die beste Message“, schreibt ein anderer. Vorwürfe, die einige User teilten.
Doch wenig später setzte ein Shitstorm aus einem anderen Lager ein. Fremdenfeindliche User aus der ganzen Welt werfen Edeka vor Propaganda für eine gesellschaftliche Vielfalt zu machen und den Spot nicht mit deutschen Schauspielern zu besetzen. Manche rufen sogar zu einem Boykott der Kette auf. 
EDEKA selber hat in einer Stellungnahme ausdrücklich die weltoffene Haltung des Unternehmens hervorgehoben. Sie ständen auf dem Standpunkt, dass Vielfalt die Gesellschaft bereichere und sie ein Vorbild sein möchten, wie Integration gelebt werden kann.
Dass der Spot nicht bei allen gut ankommt, damit müssten die Macher gerechnet haben. Und ein wenig Aufmerksamkeit für die eigene Haltung dürfte den Werbeverantwortlichen durchaus recht sein.
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Ein neuer Weihnachtswerbespot der Supermarktkette Edeka kommt nicht bei allen gut an. Einige Kritiker werfen dem Unternehmen Rassismus vor. Doch gleichzeitig kommentieren auch fremdenfeindliche User den Spot – aus einem anderen Grund.

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