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Beschäftigungstherapie: Frau hängt ihrem Hund Klopapier um – Tage später ist er eine Stilikone und begeistert Hunderte

Eine Frau hat eine Beschäftigung in der Isolation gefunden, die auch hunderte andere Menschen erfreut: Sie frisiert ihren Hund jeden Tag anders. Und Neufundländer Hank wird zum Dogfluencer. 

Die einen langweilen sich in der Isolation, die anderen finden Wege, es nicht zu tun. Die Hundehalterin Hannah Heil hat die perfekte Beschäftigungstherapie entdeckt: Sie frisiert ihren Neufundländer Hank jeden Tag anders. Daraus entstehen so lustige fiktive Charaktere, dass sich auf ihrem Instagram-Account Hunderte begeistert äußern. Hank wird zur Stilikone. Denn er weiß es längst: Klopapier ist das neue Schwarz. Deshalb hat er sich das Statussymbol gleich um den Hals gehängt. Nur seine Frisur verrät noch, welch ein Kampf es war, diese letzte Rolle im Supermarkt zu ergattern. Hunde können zum Glück schneller laufen als Hamster(käufer).

Aus der Zeit in der Isolation möchte Hank das Beste mitnehmen: möglichst viele heimlich gefangene Golfbälle zum Spielen. Wie praktisch, dass er mit den ordentlich gescheitelten Haaren und den übereinander verknoteten Sweatshirt-Ärmeln gar nicht weiter auffällt auf dem Golfplatz. 

Möchte Hank seinen Mitarbeitern in der Videokonferenz Respekt einflößen, bindet er sich eine lässig sitzende Krawatte um den Hals. Noch ein wie zufällig fallender – und in Wahrheit minutiös gestylter – Seitenscheitel und schon geht Hank als Manager of Home Office Relations durch. Das bellt nach Gehaltserhöhung.

Während andere sich den Kopf über die Pandemie zerbrechen und nachts nicht mehr schlafen können, bleibt Hellseher Hank ganz ruhig. Er weiß ohnehin, was passiert. Die Tarotkarten haben es ihm schon vor zwei Jahren erzählt. Das Telefon steht neben ihm, weil Hank weiß, dass im Laufe des Foto-Shootings ein kritischer Journalist anrufen wird – anstrengend. 

Andere sollen sich im Home Office ruhig kaputt arbeiten oder in ihrer Freizeit Russisch lernen: Für Hank ist jeden Tag Sonntag. Genauer gesagt Selfcare-Sonntag. Erst ein langes Bad, dann die Lockenwickler für den Nachbarshund rein und nun eine Runde "Dogs" auf Netflix bingen. Ein Hundeleben! 

Vielleicht sollten wir es Hank gleichtun. Oder so kreativ werden wie seine Besitzerin. Denn die hat mittlerweile nicht nur sich selbst beschäftigt, sondern auch Hunderte andere erfreut. Eines steht fest: Wenn wir es einem Wesen gönnen, als Influencer aus dieser Pandemie hervorzugehen, dann ist es Hank. 

ame
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