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Der geheime Code der Liebe : Wie überwinde ich die Angst vor dem Alleinsein?

Vor gut einem Monat haben sich Mona und ihr Freund getrennt. Seitdem beschäftigt sich die junge Frau mit ihrer Angst vor dem Alleinsein. Liebescoach Julia Peirano vermutet, dass Mona das Ende ihrer Beziehung noch gar nicht richtig verarbeitet hat.

Hallo Frau Peirano,

Ich war mit meinem Freund 2,5 Jahre zusammen in einer Fernbeziehung. Wir hatten gemeinsam schon Pläne geschmiedet: Heiraten und eine eigene Familie gründen. Die Beziehung gab mir viel Sicherheit, jedoch fühlten wir uns beide vernachlässigt, da wir uns max. alle 2 Monate gesehen haben. Wir haben uns gut vor einem Monat getrennt sind aber weiterhin in Kontakt und es ist in Ordnung so.
Die Sicherheit und die Zukunftsperspektiven sind natürlich seit der Trennung nicht mehr gegeben, worunter ich vermutlich am meisten leide.
Ich schaue auf eine ungewisse Zukunft und habe einfach große Angst alleine zu bleiben und keinen Partner zu finden.
Ich weiß, dass man sich nicht über einen Partner definieren soll und man selbst glücklich werden muss. Ich habe einen guten Job nach meinem Studienabschluss letztes Jahr gefunden und ich gehe darin auf. Ich schätze auch meine berufliche Situation und bin sehr glücklich damit. Aber dieses Glück erfüllt auch nicht die Bedürfnisse nach einem Partner welche ganz normal ist. Die Sache ist ich kann schon alleine sein, aber nicht auf Dauer. Denn zu zweit ist das Leben einfach schöner.

Wie sehen Sie es aus Ihrer Sicht?
Welche Tipps können Sie mir geben?

Viele Grüße,

Mona

Liebe Mona,
für mich ist die Trennung von Ihrem Partner etwas schwer nachzuvollziehen. Sie haben sich ja anscheinend sehr gut verstanden und wollten sogar eine gemeinsame Zukunft mit ihm. Und dann schreiben Sie, dass Sie sich vor einem Monat getrennt haben, weil Sie sich so selten gesehen haben.

Ich habe den Eindruck, dass die Beziehung mit Ihrem Freund noch nicht abgeschlossen ist. Deshalb geht meine Empfehlung dahin, dass Sie zuerst noch einmal mit Ihrem Freund darüber sprechen, ob Sie beide sich wirklich trennen wollen. Aus meiner Sicht wäre es das Naheliegendste, eine gute Partnerschaft zu retten. Vielleicht könnten Sie doch eine Möglichkeit finden, um erst mal probehalber in einer Stadt zu wohnen und sich häufiger zu sehen? Oder Ihre Prioritäten so zu setzen, dass Sie sich viel häufiger sehen und auch skypen, telefonieren oder sich schreiben?

Wenn Sie innerlich nicht wirklich sicher sind, dass die Trennung richtig und unvermeidbar ist, merkt Ihr Herz sich das - und öffnet sich möglicherweise nicht, wenn Sie einen neuen Mann kennen lernen- schließlich will es nicht wieder verletzt werden.

Wenn Sie geklärt haben, dass eine Fortsetzung der Beziehung mit Ihrem Freund nicht möglich ist, käme dann Schritt 2: Die Trennung verarbeiten. Auch das ist wichtig, um sich in Zukunft wieder neu einlassen zu können. Sorgen Sie für sich, indem Sie sich mit Freunden treffen, durch Tagebuch-Schreiben mit Ihren eigenen Gefühlen in Kontakt kommen und sich ein paar lange gehegte Herzenswünsche erfüllen.

Das ist am Anfang ungewohnt, und viele Menschen haben erst einmal Ängste. Doch denken Sie daran, dass Sie ja bisher Ihr eigenes Leben auch ohne Ihren Freund gut gemeistert haben! Außerdem finden Sie Stabilität durch Ihren Beruf. Achten Sie bitte darauf, dass Sie sich nicht in die Arbeit stürzen, um sich abzulenken!

Sie könnten sich nach der Beziehung auch eine feste Zeit (z.B. 6 oder 12 Monate) setzen, in der Sie Ihr Leben ohne Partner genießen wollen und bewusst die Vorteile genießen, die das Single-Dasein hat: sich mit niemandem absprechen müssen, sich ganz auf sich konzentrieren, flirten, neue Menschen kennen lernen und ganz viel Zeit für sich haben.
Versuchen Sie, für jede aufkommenden Schwierigkeit eine Lösung zu finden. Wenn Sie sich einsam fühlen: sprechen Sie mit Freunden oder kümmern Sie sich um sich selbst.

Und halten Sie sich immer vor Augen, dass Sie nur in einer Partnerschaft glücklich sein können, wenn Sie auch gut für sich selbst sorgen können. Es ist also eine ungeheure Chance, zu wachsen.

Herzliche Grüße
Julia Peirano

Wissenscommunity

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?
  • Julia Peirano
    Julia Peirano