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Julia Peirano: Der geheime Code der Liebe: "Ich bin devot und masochistisch – mein Mann weiß nichts davon"

Andrea liebt ihren Mann, doch sexuell sind die beiden nicht auf einer Wellenlänge. Seit sie Joachim kennengelernt hat – und durch ihn viele andere Männer – weiß Andrea das ganz genau. Kann Julia Peirano ihr sagen, was sie tun soll?

Liebe Frau Dr. Peirano,

ich wende mich an Sie, weil ich so verzweifelt bin, dass ich nicht mehr weiter weiß! Meinen wirklichen Namen möchte ich lieber nicht nennen. Nennen Sie mich einfach Andrea. Ich bin Hamburgerin, 47 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern (21 und 19), die beide studieren und nicht mehr zu Hause wohnen. Mein Mann ist als Unternehmensberater von montags bis donnerstagabends oder sogar bis freitags unterwegs.
Ich liebe meinen Mann immer noch, aber mit der Sexualität in meiner Ehe bin ich schon seit bestimmt 15 Jahren extrem unglücklich. So unglücklich, dass ich seit etwas mehr als einem Jahr eine außereheliche Affäre habe. Ich habe mehrfach versucht, diese Affäre zu beenden, aber es ist mir einfach nicht möglich, weil dieser Mann (nennen wir ihn Joachim, 56 Jahre) mich und meine sexuellen Wünsche und Fantasien so gut kennt, ohne dass ich ihm je etwas erklärt hätte (!), dass ich wohl abhängig von ihm geworden bin! Ich bin devot und masochistisch. Und als wir uns kennengelernt haben, hat er das sofort erkannt.

Ich kann mir vorstellen, was Sie jetzt denken! Ich bin selbst Ärztin und kenne mich mit den Diagnosen aus. Aber ich versichere Ihnen, dass ich aus meiner Sicht nicht therapiebedürftig bin! Im Gegenteil! Diese Art Sexualität befriedigt mich zutiefst!

Ich hatte eine behütete und glückliche Kindheit und komme aus einer gut situierten Arzt-Familie. Ich habe ein wundervolles, enges Verhältnis zu meiner Ursprungsfamilie.
Trotzdem und ganz gewiss ohne einen äußeren Grund, welcher Ursprung meiner Fantasien und Sehnsucht sein oder diese erklären könnte, ohne je missbraucht oder misshandelt worden zu sein oder etwas Ähnliches erlebt zu haben, wollte ich z. B. schon mit zirka sieben Jahren immer beim Cowboy-und-Indianer-Spielen an den Marterpfahl gefesselt, geschlagen und gequält werden. Ich genoss es, in dunkle Kisten gesperrt, beleidigt und beschimpft zu werden, und es erregte mich schon damals! Auch als ich mit 13, 14 Jahren begann zu masturbieren, drehten sich meine Fantasien immer darum, dass ich sexuell gedemütigt und gequält werden wollte. Ich weiß nicht warum, und es interessiert mich auch gar nicht mehr, denn ich will es so! Punkt!

Ich werde von meiner Affäre, also von Joachim, sehr geliebt. Das ist wichtig für Sie zu wissen, denke ich. Und im Alltag sind wir völlig gleichberechtigt und auf Augenhöhe. Wir genießen das Kulturprogramm in Hamburg. Wir haben sogar ein gemeinsames Abo für die Oper, aber wir gehen auch in Clubs und Bars zum Tanzen oder genießen Spaziergänge an der Elbe oder an der See (dabei habe ich immer Angst, dass mich Freunde sehen und mein Mann davon erfahren könnte). Wir machen alles, was ich auch mit meinem Mann mache. Nur sehen wir uns häufiger, weil mein Mann eben nur an den Wochenenden zu Hause ist. Und Joachim ist Privatier und hat viel Zeit.

Aber sexuell erlebe ich nur mit Joachim, was ich schon immer ersehnte! Es wird Sie und die, die diesen Brief lesen, vielleicht verstören, denn es klingt für Sie vermutlich schrecklich. Aber ich weiß inzwischen, dass sehr viele Menschen so fühlen wie Joachim und ich! Der riesige Erfolg von "Fifty Shades of Grey" und Ähnlichem hat ja Gründe.

Konkret werde ich sexuell (und nur sexuell!) erniedrigt, gedemütigt, gefesselt, gekonnt geschlagen (das hat NICHTS mit Gewalt zu tun!) und hart genommen. Unser Sex ist einerseits sehr zärtlich und innig, andererseits aber auch wieder wirklich tabulos und so "schmutzig", dass ich keine Details nennen kann. Schon jetzt, während ich das niederschreibe, erregt es mich.
Wir gehen auf private und öffentliche erotische Partys und in erotische Kneipen, wo vor aller Augen alles gemacht wird, was man sich vorstellen kann. Und manchmal (leider viel zu selten) werde ich von Joachim auch mir völlig fremden Männern vorgeführt, die mich nach seinen Anweisungen sexuell benutzen. Dabei liebe ich es umso mehr, wenn es ein Rape-Game (Vergewaltigungs-Spiel) ist und ich hart von mehreren Männern gleichzeitig genommen werde. Meistens sucht Joachim die Männer vorher in Internetforen aus, aber manchmal sind es auch Zufallsbegegnungen, wenn wir spontan in ein Pornokino gehen oder auf einen der Parkplätze fahren, die in bestimmten Kreisen einschlägig bekannt sind und von denen Männer wissen, dass dort Paare sexuell aktiv sind, was meistens bedeutet, dass sie fremde Frauen haben können. Joachim passt immer sehr gut auf mich auf, sorgt dafür, dass alle Präservative benutzen etc. Ich vertraue ihm völlig und genieße es sehr, einfach nur seinem Willen zu gehorchen.

Unvergesslich ist, als wir einmal bei einem wichtigen Hamburger Ball waren. Joachim sorgte dafür, dass ich kurz vor dem Ball nein Männern sexuell zu Diensten war. Auf dem Ball trug ich unter meinem Kleid nur Strapse und Strümpfe, aber keinen Slip. Als ich äußerlich perfekt geschminkt in der Hamburger Gesellschaft erschien, hätte wohl niemand vermutet, was kurz zuvor geschehen war. Ich fühlte mich wie eine Schlampe und genoss es!
Aber ich entferne mich innerlich immer weiter von meinem Mann. Ich ertrage den Sex mit ihm nicht mehr. Ich hatte viele Jahre lang versucht, das Sexualleben unserer Ehe zu verändern. Ich habe vorsichtig versucht, meinen Mann dazu zu bringen, mich härter ranzunehmen. Er findet es schon pervers, wenn er mich von hinten nehmen soll, denn Analverkehr ist für ihn schmutzig und anormal – und aus demselben Grund weigert er sich auch, mich mal ans Bett zu fesseln oder mir schmutzige Sachen zu sagen. Er sagt, dass kann er nicht und er will es auch nicht. Unser Sex war immer schon kurz und knapp.
Inzwischen frage ich mich immer öfter, ob es nicht besser wäre, wenn ich mich scheiden ließe. Ich kann doch nicht in einer solchen Lüge leben. Aber ich liebe meinen Mann wirklich sehr! Er ist so ein wundervoller, humorvoller und verlässlicher Mann! Was haben wir nicht schon alles erlebt und durchgestanden ... Finanziell bin ich völlig unabhängig, denn ich verdiene sehr gut. Ich will mich also nicht trennen. Ich will aber auch nicht darauf verzichten, meine Fantasie zu leben! Das befriedigt mich zutiefst. Aber es zerreißt mich innerlich, dann die Wochenenden wie gewohnt mit meinem Mann zu verbringen. Innerlich bin ich ganz weit weg, und er merkt es nicht mal! Er nennt mich "Schatz" und "Liebes" – wenn der wüsste, wie gerne ich "notgeile Schlampe" genannt würde.

Ich fürchte manchmal, depressiv zu werden und habe auch Tage, an welchen ich kaum aus dem Bett komme, weil ich so traurig und niedergeschlagen bin. Sie können sich denken, dass es für mich kein Problem ist, mich selbst zu medikamentieren.

Denken Sie, dass ich psychisch krank bin? Somatisch fehlt mir nichts. Aber wenn ich diesen Sex nicht mehr erlebte, würde mich nicht wundern, wenn ich auch körperlich krank würde. Bitte sagen Sie mir, was Sie darüber denken! Ich bin wirklich verzweifelt und finde keinen Ausweg.

Andrea


Liebe Andrea,

Ihrer Erzählung merkt man deutlich an, dass Sie zutiefst innerlich zerrissen sind. Auf der einen Seite erleben Sie abseits bürgerlicher Moral zum ersten Mal in Ihrem Leben die Erfüllung Ihrer Leidenschaften und scheinen auch sehr stolz darauf und glücklich darüber zu sein. Auf der anderen Seite fühlen Sie sich Ihrem Mann verbunden, der Ihnen allerdings die Art von Sex, die Sie mögen, nicht bieten kann. Es verursacht Ihnen Schuldgefühle, Ihren Mann zu betrügen und zu hintergehen. Er hat keine Ahnung von dem geheimen Leben, das Sie führen, und wenn er es wüsste, würde er aus allen Wolken fallen. Sie scheinen eine Meisterin der Verstellung zu sein – oder hat Ihr Mann sich dafür entschieden, die Augen vor dem zu verschließen, was in Ihnen vorgeht? Fragt er nie, was Sie während seiner Abwesenheit erlebt haben, bemerkt er keine Veränderungen an Ihnen? Das ist ja ein klares Zeichen, dass Sie seelisch nicht stark mit ihm verbunden sind.

Mir wurde auf jeden Fall deutlich, wie sehr Ihr Geheimnis Sie quält. Ich hatte das Gefühl, dass es Sie förmlich danach drängt, aufzufliegen. Sie haben so viele Details genannt, einige davon habe ich, wie Sie bemerken, verändert, aber es wird doch sicher einige Bekannte geben, die Sie erkennen? Außerdem zeigen Sie sich öffentlich in der Oper, auf dem Hamburger "xy"-Ball und an der Elbe. Da ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis jemand Ihnen begegnet und Ihrem Mann davon erzählt? Meinen Sie, dass Ihr Unbewusstes diesen riskanten Weg wählt, damit endlich dieses quälende und unauflösbare Dilemma zu einem Ende kommt?

Ich würde Ihnen an dieser Stelle dringend nahelegen, die Situation mit einem kühlen Kopf und Abstand zu betrachten und sich zu entscheiden: Soll Ihr Mann von dieser Situation erfahren? Dann wäre es doch das fairste, wenn er es von Ihnen persönlich hört. Wenn Sie sich entscheiden, ihm nichts zu sagen (darauf gehe ich gleich noch ein), dann sollten Sie auf jeden Fall diskreter vorgehen.

Als Sie mich gefragt habe, welchen Ausweg es aus dieser Situation gibt, habe ich spontan gedacht: keinen einfachen! Alle werden extrem schmerzhaft sein.

Möglichkeit eins wäre: Die Affäre beenden und Ihre sexuellen Neigungen unterdrücken. Zurück ins Ehebett, zu kurzem, knappem und fantasielosem Sex. Ich glaube, Ihnen wird schon beim Lesen dieser Variante klar, dass Sie nicht infrage kommt. Ihnen ist Sexualität viel zu wichtig, und die besonderen Neigungen, die Sie haben, befriedigen Sie anscheinend zutiefst. Sexuelle Neigungen lassen sich auch nicht einfach verändern oder unterdrücken. Denken Sie an das ganze Leid, das in jüngster Geschichte den Homosexuellen zugefügt wurde, denen man Ihre Homosexualität "austreiben" wollte

Möglichkeit 2 wäre: Sie machen so weiter wie bisher. Allerdings spüren Sie jetzt schon die psychischen Folgen, die dieser Spagat und das Verleugnen Ihnen abfordern. Ich befürchte, so wie Sie es auch tun, dass Sie irgendwann krank werden. Chronische Blasenentzündungen, Rückenschmerzen oder Depressionen wären unter vielen anderen Beschwerden wahrscheinlich. Damit wären Sie sozusagen nicht mehr in der Lage, Ihre Sexualität zu leben und das Problem wäre erst mal aus der Welt. Keine gute Lösung! Außerdem verbauen Sie sich mit diesem Weg die Chance auf eine Klärung, weil über kurz oder lang wahrscheinlich alles auffliegt.

Möglichkeit 3: Sie stehen zu sich selbst und zu Ihren Neigungen. Das würde heißen: Sie sprechen mit Ihrem Mann offen darüber, dass die Sexualität mit ihm für Sie sehr unbefriedigend ist und Sie ganz andere Vorlieben haben. Ich kann mir vorstellen, dass Ihr Mann, der selbst wenig sexuelle Experimentierfreude zeigt, bisher davon ausgegangen ist, dass es Ihnen nicht so ernst mit Ihrem Wunsch nach "anderem" Sex ist. Er selbst scheint sehr konservativ zu sein und für ihn ist "anständiger", "sauberer" Sex das einzige, was er sich vorstellen kann. Er hat bisher keine Bereitschaft gezeigt, seine Sexualität zu verändern und er ist wahrscheinlich auch in Zukunft nicht bereit, sein Beziehungsbild und seine Sexualität zu hinterfragen.

Wenn diese Unterschiede zwischen Ihnen beiden offen besprochen werden, wird klar, dass Sie in sexueller Hinsicht überhaupt nicht zusammen passen. Dann wäre es ehrlich, nicht mehr miteinander zu schlafen. Der unbefriedigende Sex, den Sie mit Ihrem Mann haben, entfernt Sie nur noch mehr von ihm, und er ist ein weiterer Schritt der Verleugnung. Zeigen Sie Ihrem Mann, wie stark Sie innerlich zerrissen sind. Nur wenn er Ihren Leidensdruck spürt, kommt er selbst in Bewegung. Es wäre an der Zeit, offen darüber zu sprechen, was Sie als Paar heute verbindet. Sex ist es ja nicht. Viele gemeinsame Erlebnisse verbinden Sie ja mit Joachim – von gemeinsamen Unternehmungen mit Ihrem Mann schreiben Sie nichts. Versuchen Sie, am besten auch mit therapeutischer Hilfe, mit Ihrem Mann darüber zu sprechen, ob und wie Sie sich eine gemeinsame Zukunft vorstellen können. Viele Paare haben keinen Sex mehr miteinander, bleiben aber trotzdem zusammen, weil sie sich ansonsten gut verstehen. Wichtig wäre es, das ehrlich zu benennen.

Natürlich, und das wissen Sie selbst am Besten, riskieren Sie mit offenen Worten Ihre Beziehung. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Ihr Mann die Beziehung mit Ihnen beendet, wenn Sie ihm offen sagen, dass Sie eine Affäre haben und SM-Sex haben. Aber wenn Ihr Mann nur mit Ihnen zusammen ist, weil er die Wahrheit nicht kennt – wie viel Substanz hat dann Ihre Beziehung? Es bedeutet ja, dass Sie einen wichtigen Teil Ihrer selbst verleugnen müssen, auf Jahre hinaus. Sie sind 47 – wie wollen Sie das weitere Jahre oder Jahrzehnte schaffen? Und wenn die Wahrheit später ans Licht kommt, wird Ihr Mann sich noch schlechter fühlen, weil er weiß, dass Sie ihn jahrelang betrogen haben. Das würde garantiert zu einem harten Bruch führen. Ich denke, dass Sie aus Ihrem Dilemma herauskommen, wenn Sie Ihrem Mann in groben Zügen erzählen, was Sache ist. Einzelheiten aus Ihrem Sexualleben wären hier aber fehl am Platz! Die würden ihn, so wie er ist, nur schockieren. Es reicht, wenn er erfährt, dass Sie auf SM-Sex stehen. Dann wird ihm bewusst, dass er Ihnen das, was Sie wollen, niemals geben könnte. Diese Gespräche könnten Sie bei einem dafür spezialisierten Sexualtherapeuten führen. Nur wenn Ihr Mann die Wahrheit erfährt und die Gelegenheit hat, sich zu entscheiden, haben Sie zusammen eine Chance.

Es ginge dann darum, Absprachen zu treffen, wie Sie damit umgehen könnten: Haben Sie eine Chance auf ein weiteres Leben als Paar, wenn auch ohne gemeinsame Sexualität? Wie lautet die Spielregel: Diskretion? Oder: Nur etwas erzählen, wenn der andere fragt? Ihr Mann scheint bisher ein Freund davon gewesen zu sein, die Fassade aufrechtzuerhalten und nicht so genau hinzuschauen. Es wird ihn stark durcheinander bringen, wenn er sich mit der Wahrheit auseinandersetzen muss, und es kann gut sein, dass er davor zurückschreckt und die Beziehung abbricht. Doch was denken Sie darüber, wenn Ihr Mann nichts mehr mit Ihnen zu tun haben wollte, wenn er wüsste, was Sie machen? Wäre das nicht ein deutliches Zeichen, dass mehr im Argen liegt als die Sexualität? Und dass Ihre Beziehung nur funktioniert, wenn Sie sich verleugnen?

Es klingt zurzeit alles für Sie wahrscheinlich wie ein riesiger Berg und ein großes Risiko. Das ist es auch. Aber es gibt nicht wenige Paare, die es geschafft haben, der Wahrheit ins Auge zu schauen und Ihre Beziehung neu zu ordnen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie den Mut finden, zu sich zu stehen und genau das anzupacken.

Mit freundlichen Grüßen,

Julia Peirano

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(