VG-Wort Pixel

Coronavirus-Infektion Junge Frau muss in Quarantäne, ihr Freund sitzt jeden Tag vor ihrem Haus

Paar hält Händchen
Liebe beweist sich in Quarantäne-Zeiten – da allerdings ohne Berührungen
© Martin Dimitrov / Getty Images
Nachdem sie sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, durfte eine 17-Jährige das Haus nicht mehr verlassen. Ihr Freund besuchte sie trotzdem täglich – für das Paar eine ganz besondere Zeit.

Das Coronavirus ist für viele Paare eine Bewährungsprobe: Die einen sahen sich in der Zeit sozialer Isolation zu oft, andere zu selten, manche sogar gar nicht. Besonders, wenn tatsächlich eine häusliche Quarantäne notwendig ist, wird es schwierig. Die 17-jährige Camilla Baldasso und ihr 19 Jahre alter Freund Collin Ouellette durften sich nicht mehr treffen, nachdem sich Camilla mit dem Virus infiziert hatte und zwei Wochen in Quarantäne verbringen musste.

Das Paar aus dem US-Bundesstaat Texas fand dennoch Wege, die Beziehung auch in dieser Zeit am Leben zu halten – und das ganz ohne digitale Hilfsmittel. Das lag vor allem an Collin. Wie die "Daily Mail" berichtet, kam er jeden Tag zum Haus seiner Freundin, um dort Zeit mit ihr zu verbringen. Dabei hielten beide natürlich eine angemessene Distanz ein, da Camilla ansteckend war und das Haus nicht verlassen durfte.

Die Quarantäne-Zeit hat das Paar näher zusammengebracht

Täglich machte es sich Collin unter ihrem Fenster auf einem Plastikstuhl bequem, die beiden redeten, aßen zusammen oder spielten Spiele. "Er hat mir von seinem Tag erzählt und an einem Abend haben wir Fragen rausgesucht, die man seinem Partner stellen kann", erzählt Camilla. Während der Zeit der Quarantäne hatte sie keine Symptome, mittlerweile hat sie die Corona-Infektion auch überstanden und darf ihren Freund und andere Menschen wieder normal treffen.

Die ungewöhnliche Erfahrung der Quarantäne war für das Paar nicht angenehm, hat Collin und Camilla aber dennoch näher zusammengebracht. Collin scheute dafür keine Mühen – und tatsächlich gelang es ihm, seine Freundin nachhaltig zu beeindrucken: "Ich habe mich manchmal schlecht gefühlt, weil er manchmal im Regen dort saß oder von Moskitos gebissen wurde. Aber er meinte, dass es das wert sei." Als die Quarantäne dann vorbei war, habe er die "größte Umarmung aller Zeiten" bekommen.

Quelle: "Daily Mail"

epp

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker