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Missglückte Urlaubsreise: Brite vergisst Ehefrau am Flughafen – und merkt es erst in Spanien

Von seinen Kindern hatte Maurice Hunter zum 80. Geburtstag einen Spanienurlaub für sich und seine Frau geschenkt bekommen. Am Flughafen muss er noch mal schnell wohin. Und steigt dann allein in den Flieger.

Das Ehepaar sitzt während der Sendung auf dem Sofa

"I textet my son: 'Mother is in Stansted, father is up in the air'", erzählt die vergessene Ehefrau in der britischen Morgensendung "This Morning"

Carolyn Hunter steht in London-Stansted vor den Herrentoiletten und wartet, neben ihr die beiden Koffer und die Medikamententasche ihres Mannes. Um 6.15 Uhr hatte Maurice zu ihr gesagt, er müsste vor dem Boarden noch mal kurz austreten. Inzwischen ist es 6.40 Uhr und es wird allerhöchste Zeit, ihr Flieger nach Spanien hebt um 7.10 Uhr ab. Doch ihr hubby kommt nicht. Carolyn beginnt, sich ernsthafte Sorgen zu machen. Was, wenn ihr Mann auf der Toilette einen Herzinfarkt erlitten hat? Er ist zwar fit, aber schließlich schon 80 Jahre alt. WIESO KOMMT ER DA NICHT RAUS?

Carolyn spricht das Bodenpersonal an. Die Herrentoiletten werden durchsucht. Doch der gut 1,90 Meter große Mann im Kapuzenpulli ist nicht dort. Carolyn versteht die Welt nicht mehr.

Das sagt Maurice

Die Boardingpässe hatten sie bereits bekommen. Maurice kommt aus der Herrentoilette und sieht mehr als hundert Menschen, die Schlange stehen, um ins Flugzeug zu kommen. Seine Frau sieht er nicht. Doch es wird Zeit, also reiht er sich ein, zeigt seinen Ausweis und die Bordkarte vor und besteigt den Flieger. Wegen seiner Größe sitzt das Paar getrennt, er braucht mehr Beinfreiheit. Maurice findet seinen Platz und und wirft einen Blick über die Passagiere. Weiter hinten sitzt eine Frau, kurzes, dunkles Haar, Brille, sie winkt. Alles klar, denkt Maurice, Carolyn sitzt schon. Die beiden sind seit 46 Jahren verheiratet. Da reicht ihm ein Handzeichen aus der Ferne. Die Maschine rollt auf die Startbahn – und hebt ab.

Carolyn erhält Nachricht

Mittlerweile macht sich am Boden nicht nur Carolyn Sorgen. Ein Mitarbeiter der Airline nehmen Kontakt zum Check-in auf. Während er telefoniert, nickt er, er weiß Bescheid und sagt: "Sorry, I've bad news." Schlechte Nachrichten? Carolyn sackt das Herz in die Hose. Ist Maurice wirklich etwas zugestoßen? Ihr erster flüchtiger Gedanke geht in Richtung Lebensversicherung. Dann sagt der Mann: "Ihr Mann ist in der Luft." Whaaat??

Die Erleichterung weicht einem Anflug von Ärger. Wieso, bitte, ist ihr Mann allein an Bord gegangen? Sie hatte ihm doch gesagt, dass sie auf ihn wartet. Carolyn schreibt ihrem Sohn eine SMS: "Mother is in Stansted, father is up in the air." Sie kann nicht fassen, was sie gerade erlebt.


Die Hunters sind zu Gast in der Morgenshow "This Morning", um ihre Geschichte zu erzählen. Ganz in Ruhe schildern beide Seiten, was sie in der Zeit des Abflugs jeweils erlebt haben. Mit britischem Humor, Wortwitz und Spaß an ihrer eigenen Geschichte. Man spürt, dass sie den Vorfall nicht zum ersten Mal erzählen. Sie genießen es.

Maurice hat sich, kaum war er in Spanien gelandet und seine Frau kam nicht aus dem Flugzeug, in die gleiche Maschine gesetzt und ist den Rückflug angetreten. Ein Telefon hatte er nicht bei sich. "Wozu auch?", sagt er in der Sendung, "Wenn man es sowieso nicht braucht." Statt ihrer Spanienreise hat das Paar Campingferien im eigenen Land gemacht. Das war auch schön, das Wetter hat es gut mit ihnen gemeint, erzählt Carolyn.

Zum Abschied erhält Maurice von den Moderatoren einen Tracker – so kann seine Frau ihn jederzeit mit dem Handy orten. Und als Dankeschön für ihre Geschichte bekommen die beiden eine einwöchige Mittelmeerkreuzfahrt geschenkt – vor Spanien. Falls sie es zusammen an Bord schaffen, kann Maurice dort nicht so leicht türmen.

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bal

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.