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BOCHUM: Quo vadis Fußball?

Fußballprominente diskutieren über die Zukunft ihres Sportes

Fußballprominente diskutieren über die Zukunft ihres Sportes

»Ball rund muss in Tor eckig!« Diese Formel hat seit jeher den deutschen Lieblingssport und das damit verbundene Lebensgefühl im Ruhrgebiet charakterisiert. Über viele Jahrzehnte hinweg hat das Phänomen Fußball die Gesellschaft durchdrungen.

Der Fußball als Untersuchungsgegenstand

Wohin aber führt der Fußball? Diese Frage zu beantworten ist Absicht des Seminars »Die Zukunft des Fußballs« an der Bochumer Ruhr-Universität. Die Veranstaltung bildet den Abschluss einer Seminartrilogie, die sich explizit mit dem Phänomen Fußball und der Fußballkommunikation im Ruhrgebiet befasst. Organisiert wurde diese Reihe von der Sektion für Publizistik und Kommunikation unter Federführung von Professor Franz R. Stuke.

Im Wintersemester 2000/2001 wurde damit begonnen, die Fußballtradition im Ruhrgebiet eingehend zu untersuchen ehe im abgelaufenen Sommersemester der Status Quo Gegenstand der Untersuchungen war. Die Sitzungen wurden jeweils von Fußballexperten getragen, die zu einem bestimmten Themenkomplex Rede und Antwort standen. Die Ergebnisse dieser Veranstaltungen sollen in Form eines Buches veröffentlicht werden.

Fußballprominenz gibt sich die Klinke in die Hand

Um der Seminarreihe einen würdigen Ausklang zu verleihen, haben sich die Publizisten nun mit den Fakultäten für Sozialwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft zusammengetan. Ihnen ist es gelungen, für die jeweils relevanten Themen prominente und sachkundige Referenten zu gewinnen. So werden in den nächsten Monaten unter anderem DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder, Bundestrainer Michael Skibbe, NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement und Schalke 04-Vorstandsmitglied Jürgen W. Möllemann an der Ruhr-Uni gastieren.

Sie werden im Dialog mit den Studenten jeweils Donnerstags von 12.00 bis 14.00 Uhr in öffentlichen Sitzungen versuchen, Zukunftsfragen in den Bereichen Management, Sponsoring, Fernsehrechte, Finanzen, Fans, Organisation etc. zu beantworten und ihre persönlichen Einschätzungen und Erwartungen zu erläutern.

Und auch wenn am Ende nur Prognosen abgegeben werden können, bleibt eines doch unumstößlich: Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten. (sh)

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