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Wettbewerb Geburtsfotografie: So siehst du also aus – willkommen im Leben!

Die Geburt eines Menschen ist ein unvergesslicher Moment, jede ist einzigartig. Darauf, das besondere Ereignis für immer festzuhalten, haben sich Geburtsfotografen spezialisiert. In einem Wettbewerb wurden die besten Einreichungen für 2018 gekürt.

Schwester sieht Neugeborenes zum ersten mal

Das Siegerfoto des Wettbewerbs kommt aus Belgien. Durch die Plexiglaswanne, in der die Wassergeburt stattgefunden hat, sieht die "große" Schwester zum ersten Mal den Familienzuwachs. Mehr Fotos von Marijke Thoen unter Marijke Thoen Birthphotography.

Während früher meist nicht einmal die Väter bei der Geburt ihres Kindes anwesend sein durften, sind Entbindungen inzwischen Ereignisse, in der Eltern viel mehr Mitspracherechte haben. Manche Väter filmen jede Sekunde des Ereignissen mit der Videokamera selbst, andere Paare entscheiden sich dafür, eine professionelle Fotografin zu buchen. So bleiben die Hände des Partners frei, um den Schmerz der entbindenden Mutter zu lindern.

Damit sich werdende Eltern aus aller Welt vor der Geburt einen Überblick über den Stil und die Technik von Geburtsfotografen aus ihrer Region machen können, entwickelte die Amerikanerin Lyndsay Stradner die Idee, dafür eine Online-Plattform aufzubauen. So lassen sich in der Datenbank zwar nicht in jeder Stadt Geburtsfotografen finden, aber immerhin auch einige in Deutschland.

Der Höhepunkt der Arbeit

Ein Wettbewerb, der die Schönheit einer Geburt zelebriert – und die Kompetenz derer, die sie festhalten. Seit fünf Jahren werden von der International Association of Professional Birth Photographers jedes Jahr Fotografien in vier Kategorien ausgezeichnet: Wehen, Geburt, Wochenbett und Detailaufnahmen. Die Einreichungen kommen von den eigenen Mitgliedern des Verbands, 1230 Fotografen aus 51 Ländern.

"Ich bin hocherfreut, das enorme Talent unserer Mitglieder in dem Fotowettbewerb dieses Jahres auszeichnen zu können", erklärte die Gründerin des Vereins. Die Amerikanerin bedankte sich zudem bei den Familien, die einer Veröffentlichung dieser sehr intimen Momente zugestimmt haben. Sämtliche eingereichten Bilder sind unter dem Link zum Wettbewerb einsehbar.

Das besondere Siegerfoto

Über alle Kategorien hinweg kürte die Jury in diesem Jahr die belgische Fotografin Marijke Thoen für ihre Aufnahme einer Wassergeburt. Das frisch entbundene Baby ist noch durch die Nabelschnur mit der Mutter verbunden und die ungewöhnliche Plexiglaswanne ermöglicht der Schwester, es bereits anzuschauen. Wie zum Gruß scheint die Hand des Säuglings ihr zuzuwinken.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.