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H. Hell: Was ich über Sex gelernt habe: Du hasst deinen Job? Dein mieser Sex ist Schuld daran!

Eine neue US-Studie belegt, dass Leute, die schlechten Sex haben auch automatisch unzufriedener in ihrem Job sind. Und umgekehrt. Als ob eins von beidem nicht schon schlimm genug wäre ...

Mieser Sex = lustlosen Job

Ein lahmes Sexleben wirkt sich auch auf den Job aus. Ganz schön ungerecht, findet Henriette Hell.

Manchmal wundert man sich ja, womit Forscher so ihre Zeit totschlagen. Diese Woche poppte zum Beispiel diese neue Studie aus den USA auf: Leute, die ihre Arbeit hassen, haben höchstwahrscheinlich auch miesen Sex. Bäääm! Na, wer von euch fühlt sich jetzt ertappt?

Anschnallen solltet ihr euch so oder so, denn die Wissenschaft hat nun offiziell festgestellt: Wer Karriere machen will, muss auch gut zu vögeln sein! Pardonnez-moi, aber so ist es. Egal, ob ihr Top Dog bei irgendeinem Megakonzern, Hollywoodstar oder Brathähnchenverkäufer am Hauptbahnhof von Bielefeld seid. Wenn’s mit Schatzi nicht gut (oder gar nicht) im Bett läuft, wird euch höchstwahrscheinlich auch gleich euer gesamter Arbeitsalltag unsagbar trist, unbefriedigend, absolut ätzend vorkommen. Guter Sex hingegen beflügelt noch bis zu 24 Stunden danach und spornt euch gar zu beruflichen Höchstleistungen an. Da kommt der Begriff "hochschlafen" doch gleich nochmal eine völlig neue Bedeutung.

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Sexleben hat Auswirkungen auf Berufsalltag

Befragt wurden für diese wirklich interessante und durchaus logische Studie der Oregon State University übrigens ausschließlich verheiratete Berufstätige, die zwei Wochen lang aufschreiben mussten, wie sich die Qualität ihres Sexlebens auf ihre Stimmung in Berufsalltag ausgewirkt hat. "Die Studie zeigt, dass wir uns alle mehr Zeit für Sex nehmen sollten, weil wir von seinen sozialen, emotionalen und körperlichen Vorteilen profitieren", erklärte einer der Forscher. Also nochmal zum Mitschreiben: Wenn ihr euch im Bett mehr anstrengt, dann läuft’s auch im Job gleich viel, viel besser. Das sind doch eigentlich richtig coole News.


Vielleicht seht ihr ja nach dieser aufschlussreichen Erkenntnis euren ewig missmutig dreinblickenden Chef mit ganz anderen, ja, mitleidigen Augen. Und beneidet plötzlich den Praktikanten, der immer so nervtötend gut gelaunt ist?! Da fällt mir natürlich auch gleich der schwedische Politiker aus meiner letzten Kolumne ein, der gerade bezahlte Extra-Pausen für Schwedens Arbeitnehmer forderte – für Sex mit dem Partner. Diese Studie beweist nun, dass seine Idee nicht nur gut für Körper und Seelen der Schweden wäre - sondern auch noch deren Karrieren und damit die gesamte schwedische Wirtschaft ankurbeln würde. Sprich: Mehr guter Sex = Vorteile für ALLE.

Aber nochmal etwas anderes. Ich persönlich bin ja aktuell ohne festen Partner unterwegs. Meinen Job als Stern-Kolumnistin finde ich Weltklasse. Nun die spannende Frage: Würde ich meine Arbeit möglicherweise plötzlich hassen, wenn ich jemanden kennenlernen würde mit dem es Bett so gar nicht läuft?! Ohweh. Werde aus Angst gleich mal bei den Wissenschaftlern aus Oregon nachfragen … Und bis dahin? Bleibe ich vorsichtshalber (nervtötend gut gelaunter) Single.  

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.