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Hochschule: Zahl der Professoren kaum verändert

Die Zahl der Professoren an den deutschen Hochschulen hat sich seit Mitte der 90er Jahre kaum verändert - die der Studenten ist dagegen deutlich gestiegen.

Fast 37.700 Professoren forschten und lehrten Ende 2003 an den Hochschulen. Das waren etwa 200 weniger als 2002 und ungefähr genauso viele wie 1995. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Die Zahl der Studenten wuchs von 1,86 Millionen im Wintersemester 1995 auf 2,02 Millionen im Wintersemester 2003. Der Frauenanteil an der Professorenschaft erhöhte sich von gut acht Prozent im Jahr 1995 auf fast 13 Prozent.

Die Zahl der Beschäftigten an den Hochschulen war Ende 2003 etwa genauso hoch wie vor Jahresfrist: Rund 503.100 Arbeitnehmer - ohne studentische Hilfskräfte - wurden gezählt (plus 0,3 Prozent). 53 Prozent arbeiteten in der Verwaltung, Bibliotheken, technischen oder Pflegediensten. 47 Prozent waren wissenschaftlich oder künstlerisch tätig.

51 Prozent aller Hochschulbeschäftigten waren Ende 2003 Frauen. Beim nichtwissenschaftlichen Personal betrug ihr Anteil gut 70 Prozent, bei den wissenschaftlich und künstlerisch Beschäftigten dagegen nur etwa 30 Prozent.

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