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Seltene Erbkrankheit: So feierte Magali ihren 15. Geburtstag - im Körper einer 90-Jährigen

Zu ihrem 15. Geburtstag hatte Magali nur einen Wunsch: eine Party mit all ihren Freunden und Verwandten. Das Mädchen leidet an einer seltenen Krankheit, die ihren Körper rasant altern lässt.

Noch schnell ein Selfie vor dem großen Auftritt: Magali wünschte sich nichts sehnlicher als eine große Prinzessinnen-Party. Perücke und Diadem sitzen bereits.

Noch schnell ein Selfie vor dem großen Auftritt: Magali wünschte sich nichts sehnlicher als eine große Prinzessinnen-Party. Perücke und Diadem sitzen bereits.

Älter als 13 würde ihre Tochter nicht werden. Wenn sie das überhaupt schaffe. Die Ärzte machten den Eltern von Magali Gonzalez Sierra keine große Hoffnung. Das kolumbianische Mädchen leidet unter dem Hutchinson-Gilford-Syndrom, durch das ihr Körper vorzeitig altert. Sie ist irgendwann nicht mehr gewachsen, stattdessen vergreiste sie immer mehr. Ihre Knochen wurden brüchig, ihre Gelenke sind geschwächt, laufen kann sie nicht mehr.

Doch sie hat ihre Lebenserwartung bereits um zwei Jahre übertroffen und feierte nun ihren 15. Geburtstag. Und zwar genauso, wie sie sich das laut ihrer Mutter immer gewünscht hat - mit einer großen Party und allem, was dazugehört.

Endlich "sweet 15"

"Magali wollte unbedingt 15 werden. Sie hat mir gesagt, dass sie sich eine Party wünscht, bei der alle tanzen, auch wenn sie es nicht kann. Sie wollte Ballons und viele Gäste und eine große Feier", erzählte ihre Mutter der kolumbianischen Nachrichtenplattform "Publimetro". In Lateinamerika hat der 15. Geburtstag eine ähnliche Bedeutung wie der 16. in den USA. Statt einer Sweet-Sixteen-Party wird eine sogenannte Quinceañera gefeiert. Und zu der gehört viel Glitzer, Glamour und ordentlich Kitsch. Sie soll den Übergang vom Mädchen zur Frau symbolisieren. Die Familien geben für die Party oft Tausende von Euros aus - auch wenn sie dafür jahrelang sparen müssen.

Um Magali eine große Feier mit eigenem Showprogramm und aufwendiger Dekoration zu ermöglichen, haben sich Freunde und Nachbarn der Familie zusammengeschlossen. Und die 15-Jährige durfte sich richtig aufbrezeln: mit viel Make-up, einer wallenden Perücke, glitzerndem Diadem und Rüschenkleid. Den Eröffnungstanz absolvierte sie auf den Armen ihres Vaters, der seine Tochter voller Stolz anlächelte.

Hoffentlich überrascht Magali ihre Ärzte weiterhin mit ihrem großen Lebenswillen.

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.