HOME

Nach Frühgeburt: 59 Liter: Mutter spendet Rekordmenge an Muttermilch

Weil ihr Sohn drei Monate zu früh kam und im Krankenhaus auf die Frühchen-Station musste, konnte Mikah Duncan nichts anderes tun, als Muttermilch abzupumpen. Und das tat sie mit großem Ehrgeiz.

Mikah Duncan pumpte alle zwei Stunden ab und kam auf eine Rekordmenge an Muttermilch

Mikah Duncan pumpte alle zwei Stunden ab und kam auf eine Rekordmenge an Muttermilch

Als der Sohn von Mikah Duncan drei Monate zu früh auf die Welt kam, wurde er im Kinderkrankenhaus in San Antonio, Texas, auf die Intensivstation für Frühgeburten gebracht. Mama Mikah wurde gesagt, sie könne nichts tun – außer Muttermilch abzupumpen. "Ich konnte ihn nicht anfassen, ich konnte ihn nicht halten", erzählt sie "ABC News" im Interview. "Also beschloss ich, mir die Seele aus dem Leib zu pumpen. Es war das einzige, was ich tun konnte." 

Ursache für die Frühgeburt des kleinen Cash waren Komplikationen durch einen verkürzten Gebärmutterhalses. Eine Operation während der Schwangerschaft half, dass Cash weiter wachsen konnte, doch in der 24. Schwangerschaftswoche verlor Mikah Fruchtwasser. Eine Woche später kam Cash auf die Welt. 

Ehrgeizige Schwestern

Als Mikah mit dem Abpumpen der Muttermilch begann, kamen gerade mal ein paar Spritzer heraus. "Mein Mann brachte mich auf die Frühchenstation, damit ich dieses bisschen Milch abliefern konnte", berichtet die Mutter, "ich kam mir ganz minderwertig vor." Doch die Schwestern ermunterten sie weiterzumachen, also blieb sie dran und pumpte alle zwei Stunden rund um die Uhr ab. Allmählich vergrößerte sich die Menge, auf 50, 100, dann 150 Milliliter pro Mal.

Als das Krankenhaus genug Milch für Cash eingelagert hatte, begann Mikah, zu Hause einen Vorrat anzusammeln. "Irgendwann wurde mir klar, dass Cash all das niemals würde trinken können, also habe ich die Milch gespendet", erzählt die fleißige Mutter. Auch sie selbst hatte direkt nach der Geburt zugestimmt, dass Cash bei Bedarf Spendermilch erhalten darf.

Drei Liter – ein Klacks

Mikah hoffte, dass genug zusammengekommen war, denn das Minimum, um Muttermilch spenden zu können, liegt auf der Station bei drei Litern. Die Schwestern begannen, die von ihr gespendete Menge zu erfassen – und kamen auf fast 59 Liter. Die größte Menge, die das Krankenhaus je von einer einzelnen Mutter erhalten hat. 

Am 12. April konnte Cash nach Hause entlassen werden, er ist richtig groß geworden. Seine Mutter ist glücklich, dass sie auch anderen Kindern etwas geben konnte: "Es fühlt sich großartig an, ein bisschen geholfen zu haben", sagt sie bescheiden. 

bal

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.