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Diagnosehilfe: Wie man Hautkrankheiten bei Hunden erkennt und behandelt

Die Symptome wie Juckreiz, Rötung und Schuppenbildung ähneln sich. Dennoch können Hautkrankheiten beim Hund viele verschiedene Ursachen haben. Ein hilfreicher Wegweiser zur richtigen Diagnose.

Von Dr. Brigitte Glöwing

Diagnosehilfe: Hautkrankheiten bei Hunden

Hautkrankheiten: Wenn es den Hund juckt, leiden Besitzer meistens mit

Getty Images

"So geht das den ganzen Tag", klagt Hundehalter Wilfried Kroneder. Seine achtjährige Labradorhündin Emma liegt auf dem Fliesenboden und leckt laut schmatzend an ihren Pfoten. Sie leidet an einer Allergie, die quälenden Juckreiz verursacht. Pfoten, Ohren und Innenschenkel werden von morgens bis abends bearbeitet. Durch das Lecken, Beißen und Kratzen sind ihre Pfoten geschwollen und übersät von offenen, infizierten Stellen. Familie Kroneder sucht Hilfe bei Hauttierärztin Dr. Cornelia Fittschen.

"Die Besitzer leiden oft mit", sagt Dr. Fittschen. Im Berliner Bezirk Charlottenburg hat sie vor ein paar Monaten Berlins erste dermatologische Praxis für Kleintiere eröffnet. Wie empathisch Hundehalter veranlagt sind, konnte kürzlich wissenschaftlich belegt werden. Je mehr sich die Fellträger kratzen, desto mehr fühlen sich auch die Halter in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Und dennoch: Dermatologie für Tiere, das klingt für viele immer noch nach Luxusmedzin. Hautausschläge oder Juckreiz sind zwar in den seltensten Fällen lebensbedrohlich, können jedoch, wenn sie nicht ursächlich behandelt werden, sehr frustrierend für Tier und Mensch sein. Denn Rückfälle sind an der Tagesordnung. "Ohne einen gewissen diagnostischen Aufwand wird die Ursache für eine Erkrankung meist nicht erkannt", weiß Dr. Christine Löwenstein, Hauttierärztin mit international anerkanntem Diplom. 

Die Dermatologie ist eine relativ junge Fachrichtung in der Tiermedizin. Bisher haben Christine Löwenstein und Cornelia Fittschen nur wenige Kollegen, die ausschließlich Hautpatienten behandeln. Expertenwissen ist auch in der Tiermedizin wichtig geworden. Mit dem rasanten Wissenszuwachs in der Medizin wird es für den normalen Haustierarzt schwieriger, auf jedem Gebiet den Überblick zu behalten. Immer mehr Veterinäre überweisen schwierige Fälle an spezialisierte Kollegen, um Hilfestellung bei Diagnostik und Therapie zu erhalten.

Hauttierärzte führen spezielle Untersuchungen durch. Sie entnehmen beispielsweise Gewebeproben, sogenannte Hautbiopsien. Sie schaben mit dem Skalpell oberflächlich Hautschichten ab, um sie zum Nachweis von Erregern oder Parasiten unter dem Mikroskop zu begutachten. Sie führen Allergietests durch oder diagnostizieren Hautkrebs. Doch es gibt noch andere Unterschiede zur normalen Tierarztpraxis.

Der erste Besuch beim Hauttierarzt dauert ungewöhnlich lange. Kein Tier verlässt innerhalb einer Stunde das Behandlungszimmer. Denn bei Hauterkrankungen ist es besonders wichtig, den genauen Verlauf der Erkrankung und die Lebensumstände des Patienten zu kennen. Für die Diagnose kann es zum Beispiel wichtig sein, ob der Hund schon mal im Ausland war oder wann er zum letzten Mal entwurmt wurde. "Am besten bereiten sich die Tierhalter auf das Gespräch vor", sagt Christine Löwenstein - auf ihrer Internetwebsite finden Tierhalter dazu einen Fragebogen.

Allergien sind die häufigsten Hautkrankheiten

Die häufigsten Erkrankungen in der spezialisierten Praxis sind Allergien. Sie nehmen wie bei Zweibeinern zu. "Das liegt unter anderem auch daran, dass Allergien heute viel häufiger erkannt werden als noch vor zehn Jahren", so Dermatologin Fittschen. "Außerdem sind bestimmte allergieempfindliche Hunderassen wie Mops oder Französische Bulldogge gerade groß in Mode."

Bei Allergien spielt die Vererbung eine große Rolle. Die Empfänglichkeit für Allergien wird von den Elterntieren an die Welpen weitergegeben. Tiermediziner unterscheiden bei Hunden drei große Allergiegruppen: die Umweltallergie (Atopie), die Flohspeichelallergie und die Futtermittelallergie. Wobei allen dreien gemeinsam ist, dass das Immunsystem überreagiert und beginnt, an sich harmlose Stoffe (Allergene) zu bekämpfen.

Bei der Umweltallergie reagiert der Körper auf Allergene aus der Umwelt, auf Stoffe, die in einem Durchschnittshaushalt vorkommen wie Hausstaub- oder Vorratsmilben. Auch Pollen von Gräsern und Bäumen können zum Feindbild für das Immunsystem werden. Besonders Boxer, Labrador Retriever und der Deutsche Schäferhund sind empfänglich für Umweltallergien.

Entwickelt der Hund eine Allergie gegen Flohspeichel, kann ein einziger winziger Floh, selbst wenn er den Hund nur alle zwei Wochen einmal beisst, eine verheerende Hautreaktion hervorrufen. Solche Hunde kratzen sich blutig, die Haut ist gerötet, und bakterielle Infektionen können sich einstellen.

Futtermittelallergien machen nur etwa zehn Prozent aller Allergien aus. Rindfleisch und Milchprodukte gehören beim Hund zu den häufigsten Allergieauslösern, ganz vorn sind auch Getreide, Schweinefleisch, Hühnerfleisch, Soja, Eier und Fisch.

Typische Symptome

"Allergien äußern sich bei Hunden anders als beim Menschen", sagt Dermatologin und Allergologin Christine Löwenstein. Eine Pollenallergie, die beim Menschen tränende Augen, Niesanfälle oder Asthma hervorrufen kann, äußert sich beim Vierbeiner meist ausschließlich als Hautproblem. "Manchmal ist eine chronische Ohrenentzündung oder Juckreiz an den Pfoten das einzige Symptom", so Löwenstein.

Störungen bei Haut und Fell
Hormonelle Störungen

Haare und Hormone hängen irgendwie zusammen, das ist wohl jedem Menschen an sich selbst aufgefallen. Beim Hund haben die Hormone einen entscheidenden Einfluss auf den Zustand des Fells. Hunde mit einer Unterfunktion der Schilddrüse leiden oft an schütterem, stumpfem Fell und trockener Haut.

Die Hormone der Nebenniere, die beim Cushing Syndrom vermehrt ausgeschüttet werden, können ebenfalls Hautprobleme verursachen. Die davon betroffenen Hunde zeigen Haarausfall, eine Schwarzverfärbung der Haut und wiederkehrende Hautinfektionen. Manche Tiere haben eine papierdünne Haut, durch die hindurch man die Blutgefäße sehen kann. Werden vermehrt weibliche Hormone gebildet, beim Rüden etwa durch einen Hodentumor oder bei Hündinnen durch einen Tumor der Eierstöcke, kann das ebenfalls zu Verlust oder einer Veränderung des Fells führen.

Autoimmunerkrankungen

Einige Erkrankungen, bei denen das Immunsystem auf körpereigenes Gewebe reagiert, betreffen auch die Hundehaut. Der Diskoide Lupus erythematodes, häufig auch Collie Nose genannt, kann außer beim Collie und Sheltie bei vielen anderen Rassen entstehen, etwa beim Siberian Husky, Deutscher Schäferhund, Deutsch Kurzhaar. Durch Sonneneinstrahlung kommt es zu einer Verschlechterung der Erkrankung.

Bei über 90 Prozent der Tiere sind zuerst Pigmentverlust und Hautrötung am Nasenspiegel, also am Übergang zur Oberlippe, und in den angrenzenden behaarten Hautbezirken zu sehen. Der Nasenspiegel verliert sein Oberflächenrelief und wird glatt. Später können Krusten und Geschwüre entstehen. Der sogenannte Pemphigus foliaceus zeigt sich in krustigen Hautveränderungen, zunächst im Gesicht und an den Ohren, später über den ganzen Körper verteilt. Verdächtig sind auch Hautinfektionen, die gegenüber Antibiotika resistent sind. Außerdem typisch ist, dass die Hunde trotz massiver Hautveränderungen meist zunächst ein gutes Allgemeinbefinden zeigen.

Bakterien

Bakterien sind bei fast allen Hauterkrankungen im Spiel. Sie vermehren sich, wenn die Hundehaut ohnehin schon geschwächt ist, zum Beispiel bei Allergien.

Pilze

Fadenpilze siedeln sich meist im Gesicht oder an den Ohren des Fellträgers an. Sie sind bei Welpen häufiger als bei ausgewachsenen Hunden. Meist ist es ein Pilz namens Mikorsporum canis, der für die Infektion verantwortlich ist. Dieser Pilz verursacht exakt kreisrunde, haarlose Stellen, die von einem kleinen Wall umgeben sind. Aber er kann auch ganz untypisches schütteres Fell, schuppiges oder fettiges Fell verursachen. Achtung Ansteckungsgefahr: Der Pilz geht auf den Leinenführer über, besonders Kinder sind gefährdet. Die Malassezia-Dermatitis ist eine Erkrankung, bei der sich Hefepilze auf der Hautoberfläche stark vermehren und zu einer Hautinfektion führen. Dies geschieht meist, wenn die Abwehrmechanismen der Haut durch eine andere Erkrankung geschwächt sind. Hautrötung, Schuppen, fettige Oberfläche und ölig-ranziger Geruch sind typisch. Besonders Ohren, Halsunterseite, Pfoten und Achseln sind betroffen.

"Ganz wichtig bei der Diagnose von Allergien ist der Ausschluss einer anderen juckenden Erkrankung", ergänzt Fittschen. Zum Beispiel muss ausgeschlossen werden, dass der Juckreiz durch Parasiten hervorgerufen wird. Deshalb werden die Hunde prophylaktisch gegen Flöhe und Milben behandelt oder es wird eine Blutuntersuchung durchgeführt.

Auf der Suche nach dem Auslöser

Ist eine Allergie erst einmal diagnostiziert, können die Allergene am sichersten mit einem Hauttest identifiziert werden. Dabei werden verdächtige Stoffe wie Hausstaubmilbe und Konsorten in die Haut injiziert. Liegt eine Allergie vor, bildet sich nach fünfzehn bis dreißig Minuten eine Quaddel, die eine allergische Sofortreaktion der Haut anzeigt. Manche Tierärzte setzten auch Bluttests ein, um das Allergen zu identifizieren.

Allergieauslösende Stoffe im Futter können jedoch nicht eindeutig durch einen Bluttest bestimmt werden. Die einzige Möglichkeit, einer Futtermittelallergie auf die Spur zu kommen, ist die Ausschlussdiät. Eine solche Diät kann zu einer Art kulinarischer Entdeckungsreise für den Hund werden. Ziel dieser Diät ist es, dem Tier ausschließlich ein Futter zu geben, das es vorher noch nie gefressen hat. Weiterhin sollte das Futter möglichst nur eine Sorte Fleisch und eine Kohlenhydratsorte enthalten. Da die meisten Dosenfutter aus dem Supermarkt nicht genau deklarieren, welche Fleischsorten sie enthalten, sind diese zur Durchführung von diagnostischen Diäten nicht geeignet. Die Berliner Hauttierärztin Fittschen empfiehlt den Besitzern von potentiellen Allergikern, selbst gekochtes Pferdefleisch anzubieten. Auch Pferdefleisch in Dosen ist zum Beispiel über Tierärzte erhältlich. Pferdefreunde können auf Dosenfutter mit Rentier oder Strauß mit Kartoffeln zurückgreifen.

Welche Therapien gibt es?

Generell gilt: Allergien sind nicht heilbar. "Ziel der Allergietherapie ist es, die Krankheit zu managen", so Dr. Löwenstein. Idealerweise meidet man das auslösende Allergen beziehungsweise entfernt es aus dem Napf, je nach Allergie. Doch auch in einem noch so sauberen Haushalt treiben regional unterschiedliche Arten von Hausstaubmilben ihr Unwesen. Auch Pollen lassen sich schwerlich vermeiden. Deshalb müssen gegebenenfalls Sekundärinfektionen mit Bakterien oder Hefepilzen behandelt werden, lebenslange Flohvorbeugung muss durchgeführt werden.

Mit Medikamenten wie Kortison oder dem teuren Cyclosporin kann die Immunreaktion beeinflusst werden. "Wegen seiner möglichen Nebenwirkungen sollte Kortison jedoch nur eingesetzt werden, wenn alle anderen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft wurden", gibt Dr. Löwenstein zu bedenken. Mit einer Hyposensibilisierung oder Immuntherapie versuchen Dermatologen, den Körper Schritt für Schritt an das Allergen zu gewöhnen. Haben sie den Allergieauslöser identifiziert, kann er verdünnt und in aufsteigender Konzentration injiziert werden. Dies ist eine lebenslange Therapie, der Erfolg stellt sich bei etwa drei Viertel der Patienten oft erst nach einem Jahr ein.

Auch essentielle Fettsäuren können helfen - ebenso wie Hundematratzen oder -kissen, deren feinporiger Bezug verhindert, dass Milben eindringen. Durch häufiges Shampoonieren des Hundefells können Allergene mechanisch entfernt werden.

"Ist eine Futtermittelallergie diagnostiziert, sollte kein Fertigfutter gegeben werden, bei dem nicht alle Inhaltstoffe deklariert sind", rät Dr. Fittschen. "Selbst kochen ist oft aufwendig, weil das Futter ja ausgewogen sein soll," weiß Dr. Birgit Schulte, Tierärztin beim Tiernahrungshersteller Hill's. Sie empfiehlt, auf Spezialfutter für Allergiker zurückzugreifen (zum Beispiel "Prescription Diet Canine z/d Ultra" oder "Low Allergen", beides Hill' s). "Eine Therapie von Entzündungen bzw. Veränderungen der Haut kann durch Fütterung mit speziellen Eiweißquellen sowie hohe Gehalte an Omega-3- und -6-Fettsäuren ebenso unterstützt werden". (zum Beispiel "Prescription Diet d/d" oder "Science Plan Sensitive Skin", beides von Hill's).

Parasiten im Hundefell und auf der Haut

Dermatologen sind wie Insektenforscher ständig auf der Suche nach krabbelnden Sechs- oder Achtbeinern. Ihr Terrain ist jedoch nicht der tropische Regenwald, sondern das Hundefell.

Flöhe

Flöhe sind besonders heikel, findet die Londoner Dermaspezialistin Ariane Neuber. "Flohmittel werden nicht häufig genug oder falsch angewendet, oder die Leute behaupten, ihr Hund habe keine Flöhe, denn diese Krabbeltiere haben einen schlechten Ruf." Dabei verursachen Flöhe sehr viele Hautprobleme: Fellträger können auf den Flohspeichel allergisch reagieren und dramatische Krankheitsbilder entwickeln. Außerdem sind die lästigen Untermieter nur schwer zu finden.

DOGS-Trick: Man fährt dem Hund durchs Fell und lässt Schuppen, Haare und möglichen Flohkot auf ein feuchtes weißes Küchenpapier rieseln. Im Wasser färbt sich dann das verdaute Blut im Flohkot rot. Ist der Floh erst einmal entdeckt, sollten zu seiner Bekämpfung einige Regeln eingehalten werden: Hunde werden meist von Katzenflöhen befallen, deshalb müssen neben allen Hunden auch in einem Haushalt vorhandene Katzen behandelt werden. Schlafplätze, Teppiche und Sofaritzen müssen ebenfalls entfloht werden, denn die meisten Flöhe befinden sich nicht auf dem Hund, sondern in seiner Umgebung.

Milben

Milben sind Spinnentiere und leben, je nach Art, auf der Haut, in der oberen Hautschicht oder in den Talgdrüsen. Sarcoptesmilben, auch Grabmilben genannt, bohren Gänge durch die oberen Hautschichten, in die sie auch Eier ablegen. Das juckt entsetzlich. Zu allem Überfluss ist die Sarcoptes-Räude ansteckend. Sie wird durch infizierte Hunde oder Füchse übertragen. "Dies ist ein besonderes Problem in Berlin, wo sich immer mehr Füchse in der Stadt ansiedeln", sagt die Berliner Dermatologin Fittschen.

Demodexmilben sind zigarrenförmig, mikroskopisch klein und führen in den Haarfollikeln und Talgdrüsen vieler Hunde ein unbeachtetes Dasein. Eine geringe Zahl der Milben gehört zur normalen Hautflora. Nur bei einigen für die Demodikose empfänglichen Rassen oder bei immungeschwächten Tieren können sie sich vermehren und zu Symptomen führen.

Die Demodexmilben werden in den ersten 72 Lebensstunden wahrscheinlich während des Saugens vom Muttertier auf die Welpen übertragen. Danach ist eine Übertragung von Tier zu Tier sehr unwahrscheinlich. Typisches Zeichen einer Demodikose ist kreisrunder Haarausfall im Bereich von Gesicht, Halsunterseite und Vordergleidmaßen und starker Juckreiz. Diese Veränderungen sehen ähnlich aus wie Pilzbefall, deshalb wird Demodikose sehr häufig als Pilzbefall fehlinterpretiert.

Cheyletiellamilben leben auf der Hautoberfläche und sind mit bloßem Auge zu erkennen. Sie verursachen Hautschuppen im Bereich des Rückens vom Nacken bis zum Schwanz. Cheyletiella wechselt auch mal zum Menschen und führt zu stark juckendem Hautausschlag, ähnlich wie bei Mückenstichen.

Herbstgrasmilben sind in Süddeutschland stark verbreitet. Die erwachsene Milbe ernährt sich von Pflanzenmaterial. Die orangefarbene Milbenlarve bohrt ihre Mundwerkzeuge in die Haut von Wiesenläufern, verflüssigt durch Enzyme das Gewebe, saugt es auf und verursacht eine juckende Infektion zwischen Zehen, an Ohren und am Maul. Manchmal sieht man eine orangefarbene Kruste auf der Haut. Bei genauem Hinsehen erkennt man eine Ansammlung stecknadelkopfgroßer Larven der Herbstgrasmilbe.

Die Diagnose aller Milben ist je nach Art, Größe und Lebensraum unterschiedlich. Die großen können oft mit bloßem Auge oder auf einem Tesafilmpräpat erkannt werden. Arten, die sich in die Haut eingraben, werden in Hautgeschabsel oder Hautbiopsie nachgewiesen. Cheyletiellamilben findet man unter dem Mikroskop so gut wie nie. Vermuten Dermatologen einen Befall, werden sie eine sogenannte diagnostische Behandlung durchführen.

Welche Therapie gibt es?

Die Parasitenbehandlung muss für jedes Tier individuell angepasst werden. Die gute Nachricht: Es gibt Mittel, die Milben abtöten. Zusätzlich müssen oft Sekundärinfektionen mit Bakterien, Pilzen oder Hefepilzen behandelt werden.

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