muenchen Improve! - Fremdsprachen federleicht


Die Uni München hat ein neues Multimedia-Sprachlabor

Die Uni München hat ein neues Multimedia-Sprachlabor

In der Wiege liegt leider nur eine einzige Muttersprache. Jede weitere kostet verdammt viel Mühe. Eiserne »tie-äitsch«-Übungen haben die meisten Studenten zwar hinter sich gelassen, aber - weitergehendes Training ist nie schlecht. Dafür bietet sich an der LMU eine neue Möglichkeit: das Multimedia-Sprachlabor mit 36 Arbeitsplätzen. Die trockene Grammatik kann zu Hause verschlungen werden - in der Schellingstraße 3 kann aktive Sprach-Kompetenz gelernt werden.

Multimedia, das bedeutet in diesem Falle Ton, Video und Grafik. Ziel ist interaktives Hören und Sprechen, Lesen und Schreiben. An jedem der Arbeitsplätze können sich Studenten Texte, Bilder, Tondokumente und Filme anschauen. Ally McBeal, Mel Gibson oder Oscar Wilde - einzelne Sprachpassagen können aus Kinofilmen herausgeschnitten und individuell nachgesprochen werden. Für Titanic-Fans beispielsweise: »I am the king of the world« bis zum Abwinken. Jeder Platz ist mit Internet, DVD und CD ausgestattet. Eine ganze Mediothek ist im Aufbau, in der Bilder, Ton und Video archiviert werden.

Das Labor ist gerade für den ?normalen' Universitätsbetrieb gedacht. Technisch versierte Dozenten können für ihre Studenten Scanner, Mischpult und Videorekorder einsetzen und eigene Lehrprogramme herstellen, diese dann zentral auf 24 mit dem Lehrerpult vernetze Plätze überspielen. Anglistik-Professorin Friederike Klippel rechnet mit der Technik-Begeisterung ihrer Kollegen: »Jetzt müssen die Didaktiker die enormen Möglichkeiten ausschöpfen.«

Damit die engagierten Einzelkämpfer, die Allein-Lerner, nicht ganz auf sich allein gestellt sind, bildet Prof. Klippel momentan 18 Studenten aus, die versiert in Fremdsprachen-Selbsthilfe einweisen. Die Tutoren können den Lernern zeigen, wie es mit den neuen Methoden besser geht.

Infos, wie und wo es Benutzerkarten für das Multimedia-Sprachlabor gibt, gibt's per E-Mail (ffp@fachsprachen.uni-muenchen.de) oder in der Schellingstraße 10, 4. OG, Zimmer 407. (af)


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