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Gesund oder gefährlich?: Aufregung auf Facebook: Brownies mit Muttermilch für Schulbasar gebacken?

Eine Mutter, die angeblich ihre Muttermilch zum Kuchenbacken für einen Schulbasar verwendet hat, hat den Zorn vieler Facebook-User auf sich gezogen. Andere reagierten mit Humor oder Unverständnis.

Muttermilch in Brownies

Auf Facebook sorgte ein Post für Wirbel, in dem eine Mutter angeblich gestand, Brownies mit Muttermilch gebacken zu haben.

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Muttermilch ist ein Wundermittel der Natur - sie ist unter anderem nahrhaft, entzündungshemmend und abwehrstärkend. Das könnten doch auch andere Kinder gut gebrauchen, dachte sich offenbar eine Mutter und verwendete ihre Muttermilch dafür, Kuchen für einen Schulbasar zu backen. 

Das legt zumindest ein Facebook-Post nahe, der auf der Seite "Sanctimommy" geteilt wurde. Auf dem Screenshot sind Name und Foto der vermeintlichen Urheberin verpixelt. Die Echtheit des Beitrags lässt sich daher nicht verifizieren. Der Inhalt reicht allerdings aus, um eine hitzige Diskussion zu entfachen: 

Keine Zeit, um Milch zu kaufen?

"Ich brauche einen Rat", heißt es zu Beginn. Und weiter: "Ich habe Brownies für den Kuchenverkauf an meiner Schule gemacht, die Muttermilch enthielten." Der Grund: Sie habe keine Zeit gehabt, im Laden Milch zu kaufen. Sie habe gedacht, es handele sich nicht um eine große Sache, einigen der Kinder würde es zudem sicher gut tun. 

Aber: Eine der anderen Mütter habe herausgefunden, dass die Küchlein mit Muttermilch gemacht worden seien und habe sich "über die Maßen aufgeregt". Nun wisse die unbedarfte Bäckerin nicht, was sie tun soll.

Kontroverse Diskussion unter dem Beitrag

Der Beitrag wird erwartungsgemäß kontrovers diskutiert. Während viele User das Ganze schlicht humorvoll oder ironisch kommentieren, regen sich andere ziemlich über die Geschichte auf. 

"Das ist fast ein krimineller Akt", schreibt eine Userin. Muttermilch könne ebenso wie andere Körperflüssigkeiten Krankheiten übertragen und sei gefährlich. 

Eine andere antwortet mit bissigem Spott: "Das ist so, wie das eine Mal, als ich Limonade mit meinem Urin gemacht habe, weil das Wasser ausgegangen war".

Eine andere wiederum bedauert, dass die kostbare Muttermilch für ungesunde Brownies verschwendet worden sei. 

Welche Konsequenzen die vermeintliche Bäckerin nun fürchten muss, bleibt am Ende offen.

roes
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